URI: Höhere Steuereinnahmen – grösserer Gewinn

Der Urner Finanzhaushalt ist 2014 nach Angaben des Regierungsrates von den Folgen des Sparpaketes und der Steuerstrategie positiv geprägt worden. Unter dem Strich ist soviel in der Kasse übriggeblieben, dass das Nettovermögen vergrössert werden konnte.

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Der Urner Finanzdirektor Josef Dittli kann sich über eine positive Staatsrechnung freuen.. (Bild: Arhiv Neue UZ)

Der Urner Finanzdirektor Josef Dittli kann sich über eine positive Staatsrechnung freuen.. (Bild: Arhiv Neue UZ)

Wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, weist die Erfolgsrechnung einen Aufwand von 383,5 Mio. Fr. und einen Ertrag von 399,4 Mio. Fr. aus. Der Ertragsüberschuss beträgt 15,9 Mio. Franken.

Die Erfolgsrechnung schliesst somit um 9,7 Mio. Fr. besser ab als budgetiert. Die Aufwendungen fielen nämlich um 3,8 Mio. Fr. tiefer aus als veranschlagt, die Erträge waren aber um 5,8 Mio. Fr. grösser.

Der Regierungsrat führt diese Verbesserung auf die Auswirkungen des 2013 beschlossenen Sparpaketes und die Steuerstrategie zurück. Sowohl die natürlichen Personen als auch die Unternehmen zahlten insgesamt mehr Steuern, aber auch die Quellensteuern, Grundstückgewinnsteuern, Erbschafts- und Schenkungssteuern fielen höher aus als erwartet.

Die Investitionen beliefen sich brutto auf 42,1 Mio. Franken, 6,2 Mio. Fr. weniger als geplant. Die Nettoinvestitionen reduzierten sich gegenüber dem Budget um 1,3 auf 24,8 Mio. Franken. Die beiden grössten Posten waren brutto die Kantonsstrassen mit 12,6 Mio. Fr. und der Hochwasserschutz mit 10,2 Mio. Franken.

Die Nettoinvestitionen konnten mehr als gedeckt werden, so dass die Finanzierungsrechnung einen Überschuss von 3,0 Mio. Fr. ausweist. Budgetiert war ein Fehlbetrag von 9,4 Mio. Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad kletterte gegenüber dem Voranschlag von 63 Prozent auf 112 Prozent.

Das Nettovermögen erhöhte sich dank des guten Abschlusses von 75,5 Mio. Fr. auf 78,7 Mio. Franken. Dieses bilde eine gute Basis für die bevorstehenden Grossinvestitionen, schreibt der Regierungsrat. (sda)