URI: Im «Rosenberg» geht Norovirus um

Im Alters- und Pflegeheim Rosenberg in Altdorf waren am vergangenen Sonntag einige wenige Bewohner von einem Magen-Darm-Virus betroffen. Am Dienstagabend bestätigte sich dann der Verdacht auf das Norovirus.

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Das Alters- und Pflegezentrum Rosenberg in Altdorf. (Archivbild Urs Hanhart)

Das Alters- und Pflegezentrum Rosenberg in Altdorf. (Archivbild Urs Hanhart)

Als Sofortmassnahme und um eine weitere Verbreitung aufzuhalten, wurde der «Rosenberg»  für die Angehörigen und die Besucher umgehend geschlossen. Die insgesamt 133 Bewohner wurden angehalten, sich zum Eigenschutz im Zimmer aufzuhalten, wo auch die intensivierte Betreuung durch das Personal sichergestellt wurde. Im Weiteren ordneten die Verantwortlichen die sofortige Schliessung des Speisesaals, der Cafeteria, der Räumlichkeiten für die Aktivierung und des Coiffeursalons an. Zudem sind alle Aktivitäten oder auch Zusammenkünfte in Gruppen eingestellt worden.

Situation hat sich entschärft

«Wir haben im ‹Rosenberg› bereits seit Auftreten der ersten Krankheitsfälle am Sonntag umfangreiche präventive Massnahmen ergriffen», schreibt Geschäftsleiterin Claudia Schilter in einer Medienmitteilung. Mehrere erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner wurden in der Folge isoliert.»  Mittlerweile hat man aber die Isolation bei einigen betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wieder aufheben können. «Dank der umfassenden Massnahmen treten zurzeit nur noch vereinzelte Neuerkrankungen auf», so Schilter.

Die Krankheit bricht in der Regel 12 bis 48 Stunden nach der Ansteckung aus, meist abrupt mit oft schwallartigem Erbrechen und starkem Durchfall. Häufig kommen  Bauch-, Muskel- und Kopfschmerzen hinzu, vereinzelt wird auch Fieber festgestellt. Nach zwei bis drei Tagen ist das Norovirus überwunden. Bei der Behandlung der Krankheit muss vor allem auf genügend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, um das Austrocknen des Körpers zu verhindern.

red