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URI: In Altdorf sollen die Steuern gesenkt werden

Der Gemeinderat von Altdorf will den Steuerfuss um zwei Prozent senken. Ausschlaggebend dafür sind verschiedene Gründe.
Blick auf die Gemeinde Altdorf (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Blick auf die Gemeinde Altdorf (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Der Gemeinderat Altdorf beantragt den Steuerfuss von 99 auf 97 Prozent zu senken und den Kapitalsteuersatz unverändert bei 0,01 ‰ zu belassen. Dies teilt die Gemeinde Altdorf am Montag mit.

«Die anhaltend gute Ertragslage, die positiven Rechnungsabschlüsse der vergangenen Jahre sowie der Abschluss der Sachübernahmeverhandlungen mit Abwasser Uri ermöglichten es, die Verschuldung der Gemeinde Altdorf erheblich zu reduzieren sowie ein notwendiges Eigenkapital aufzubauen», schreibt die Gemeinde Altdorf.

Das Budget 2016 sieht einen Ertragsüberschuss von 336'700 Franken vor. Dies entspricht einem Gewinnrückgang gegenüber dem Budget des Jahres 2015 von 1,39 Millionen Franken. Hauptgrund für diese Abweichung ist die Inbetriebnahme der Turnhallen und der Aula Hagen auf Mitte 2016.

Das vorliegende Budget wurde unter der Annahme erstellt, dass sich die Steuererträge der natürlichen wie auch der juristischen Personen weiterhin positiv entwickeln. Als Annahme wurde jeweils ein Zuwachs von 2 Prozent auf den für das laufende Jahr 2015 prognostizierten Einnahmen budgetiert.

Beim Aufwand können tiefere Beiträge an Dritte sowie ein tieferer Sachaufwand im Vergleich zum Vorjahr budgetiert werden. Beim Sachaufwand ist der Rückgang auf den höheren baulichen Unterhalt bei den Schulliegenschaften zurückzuführen. Bei den Beiträgen für Dritte fällt insbesondere der tiefere Aufwand für externe Sonderschulungen von 400'000 Franken ins Gewicht. Aufgrund der aktuellen Sonderschulungen kann hier mit einem starken Rückgang gerechnet werden.

Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von 8,83 Millionen Franken auf. Hauptverantwortlich für diese sehr hohen Investitionen sind die laufenden Investitionskosten für den Neubau der Turnhallen und der Aula Hagen sowie die Sanierung des Winkelplatzes. Der Selbstfinanzierungsgrad beläuft sich auf 31 Prozent. Dadurch steigt die Nettoschuld pro Kopf von 21 auf 1207 Franken an. Aufgrund der aktuellen Eigenkapitalsituation und der positiven Aussichten in der Finanzplanung erachtet der Gemeinderat trotz dieser starken Zunahme der Verschuldung eine Senkung des Steuerfusses als vertretbar.

pd/rem

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