URI: Jäger schiessen immer weniger Gämsen

Grossraubtiere, Krankheiten und andere Faktoren haben den Bestand der Gämsen dezimiert. Deshalb haben auch die Urner Jäger weniger geschossen.

Anian Heierli
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Luchse, hier im Tierpark Langenberg, beeinflussen die Urner Jagdstatistik. (Archivbild Neue ZZ)

Luchse, hier im Tierpark Langenberg, beeinflussen die Urner Jagdstatistik. (Archivbild Neue ZZ)

Grossraubtiere beeinflussen die Urner Jagdstatistik. Unter anderem ist wegen der Luchse es der Gämsbestand in den vergangenen Jahren konstant gesunken. Daneben haben andere Faktoren wie Krankheiten und Konkurrenzsituationen die Population dezimiert. Dementsprechend erlegten die Urner Jäger im Vergleich zu den Vorjahren massiv weniger Gämsen. Diesbezüglich sprechen auch die Abschusszahlen eine klare Sprache: 2003 wurden im Kanton Uri in einer Saison 878 Gämsen erlegt, 2008 waren es 709 und aktuell nur noch gerade 500

Anders ist die Situation beim Rotwild. Die Jäger schossen 2013 etwa gleich viele Hirsche und Rehe wie im Vorjahr. Erfreulich ist zudem, dass allgemein weniger Fallwild registriert wurde. Was mit dem milden Winter zusammenhängt. Zudem sind die von Wildtieren verursachten Schäden gestiegen. Den grössten Schaden haben die Rothirsche verursacht. An zweiter Stelle liegen Grossraubtiere.