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URI: Jetzt misst die Urner Baudirektion den Verkehr

Im Talboden startet ein umfassendes Verkehrsmonitoring. Auf diversen Strassen in Altdorf, Bürglen und Schattdorf werden Messstationen eingebaut.
Ein Mitarbeiter der Urner Baudirektion dichtet eine Fuge ab, nachdem eine neue Messstation installiert worden war. (Bild PD)

Ein Mitarbeiter der Urner Baudirektion dichtet eine Fuge ab, nachdem eine neue Messstation installiert worden war. (Bild PD)

Der Kanton Uri führt ein umfangreiches Verkehrsmonitoring ein. Dieses wird unter anderem in Hinblick auf den Bau der West-Ost-Verbindungsstrasse und die zugehörigen Flankierenden Massnahmen in Betrieb genommen. Die Messstationen werden nicht nur auf den Kantonsstrassen, sondern auch auf mehreren Gemeindestrassen in Altdorf, Bürglen und Schattdorf eingebaut. Dafür sind laut Mitteilung der Urner Baudirektion kleinere Fräsarbeiten auf der Fahrbahn notwendig. Die Bauarbeiten laufen, während der Verkehr fliesst und bringen nur geringe Behinderungen für den Verkehr mit sich. Vor Ort stehen jeweils Verkehrslotsen im Einsatz.

Insgesamt werden 16 Zähler neu installiert oder umgebaut. Zusammen mit dem bestehenden Messsnetz des Bundesamtes für Strassen verfügt der Kanton Uri ab Januar über ein engmaschiges Messsystem. Jeder Zähler zeichnet automatisch auf, wie viele Autos sich auf welchem Abschnitt bewegen. Die Daten sind anonymisiert, es wird lediglich die Anzahl Fahrzeuge sowie die Länge der Fahrzeuge gemessen. Die Messstationen werden beispielsweise auf der Adlergartenstrasse Schattdorf, auf der Gotthardstrasse Schattdorf oder auf der Attinghauserstrasse Altdorf installiert.

Die Zähler erfüllen zwei Hauptfunktionen. Erstens nehmen sie vor der Eröffnung der neuen Verbindungsstrasse auf den Strassen den Ist-Zustand detailliert auf und erlauben genaue Aussagen über das Verkehrsverhalten. Zweitens erfüllen sie nach der Eröffnung eine wichtige Kontrollfunktion: Die Daten geben Auskunft über das geänderte Fahrverhalten und ob die Siedlungsgebiete auch tatsächlich entlastet werden oder ob sich Schleichwege und Ausweichverkehr entwickelt haben.

Das Urner Stimmvolk hatte im Oktober das Projekt für eine 19,8 Millionen Franken teure Umfahrungsstrasse im Talboden gutgeheissen. Zum einen soll der Bund zwischen den beiden A2-Zufahrten in Flüelen und Erstfeld bei Attinghausen einen Halbanschluss realisieren. Der Kanton baut dann von dort eine neue West-Ost-Verbindung zur Gotthardstrasse bei Schattdorf.

Bauarbeiten sollen 2017/2018 beginnen. Ziel des Projekts ist es, Altdorf und die am dichtesten bewohnten Siedlungsgebiete im Urner Talboden vom Durchgangsverkehr zu entlasten.

pd/rem/sda

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