URI: Jugend fordert rasches ÖV-Netz

8000 Franken haben Jugendliche an Projekte verteilt. Zusätzlich haben sie am Jugendparlament drei Anliegen an die Urner Regierung gerichtet.

Anian Heierli
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Die Urner Jugend ist sich einig: es braucht mehr Ausgangsmöglichkeiten. (Bild Anian Heierli)

Die Urner Jugend ist sich einig: es braucht mehr Ausgangsmöglichkeiten. (Bild Anian Heierli)

Die Teilnahme am Jugendparlament war rekordverdächtig. 79 Schüler aus 16 Gemeinden sind dabei gewesen. Verhältnismässig viele kamen aus dem Schächental und dem Urner Oberland. Nach mehreren, teils hitzigen Diskussionen haben sich drei Forderungen herauskristallisiert, welche die Urner Jugend an die Regierung richtet: Am stärksten ist der Wunsch nach einer Jugendhalle für den Ausgang am Wochenende. Auf dem zweiten Platz liegt die Forderung nach besseren Busverbindungen gefolgt vom Anliegen nach allgemein mehr Ausgangsmöglichkeiten für unter 18-Jährige.

Kanton und Bund haben zudem den Jugendlichen 8000 Franken für Projekte zur Verfügung gestellt. Sie mussten aber das Geld demokratisch untereinander aufteilen. Das Geld wurde an insgesamt 10 Organisationen verteilt. Den Löwenanteil erhalten die Jugi Silenen und die Jugendmusik Altdorf mit jeweils 1700 Franken.