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URI: Junge Sporttalente sollen gezielt gefördert werden

Die Urner Regierung will in der finanziellen Unterstützung der Urner Elitesportler eine Lücke schliessen. Jetzt berät der Landrat über eine entsprechende Anpassung der Sportverordnung.
Wer hat 50'000 Franken verloren? (Symbolbild Keystone)

Wer hat 50'000 Franken verloren? (Symbolbild Keystone)

Immer wieder schaffen es Urner Sporttalente und Nachwuchsleistungssportler an die nationale oder internationale Spitze. Der Weg dorthin ist aber lang und beschwerlich. Neben den sportlichen müssen auch die finanziellen Herausforderungen gemeistert werden. Bisher waren in den meisten Fällen die Eltern der Sportler für die Kosten aufgekommen. Je nach Sportart zahlen sie bis zu 15000 Franken pro Jahr für einen Nachwuchssportler.

Aber gerade mit Blick auf diese finanziellen Herausforderungen hat das heutige Sport- und Nachwuchsförderungssystem des Kantons Uri eine Lücke, und zwar beim Übergang von einem Nachwuchskader in ein Elitekader. Die Regierung beantragt nun, diese Lücke zu schliessen und die Verordnung über die Förderung des Sports entsprechend zu ändern. Damit kommt die Regierung den Forderungen einer Motion von Flavio Gisler (CVP, Schattdorf) nach. Diese war im Landrat am 6. September 2017 erheblich erklärt worden.

Flavio Gisler forderte in seinem Vorstoss die Regierung auf, im Rahmen einer Leistungssportförderung jährlich Beträge von bis zu 12000 Franken pro Elitesportler für olympische Sportarten und in Ausnahmefällen maximal 6000 Franken pro Elitesportler für nichtolympische oder paralympische Sportarten aus dem Lotterie- beziehungsweise Sport-Fonds auszuzahlen. Er verlangte, die Verordnung über die Förderung des Sports anzupassen und den Anteil des Sport-Fonds an den Lotteriegeldern entsprechend zu erhöhen.

Vier Elitesportler dürften jährlich Maximum erhalten

Jetzt legt die Regierung dem Landrat einen Bericht vor und beantragt eine entsprechende Änderung. Damit wird die rechtliche Grundlage geschaffen, dass der Kanton Uri künftig auch Beiträge für Elitesportler gewähren kann. Zudem muss das Reglement über die Förderung des Sports (Sportreglement) ergänzt werden.

Die Erfahrung aus der jüngeren Vergangenheit zeigt, dass pro Jahr maximal vier Urner Elitesportler in den Genuss von Förderbeiträgen kommen würden. Bei einem maximalen Beitrag von 12000 Franken pro Jahr und Person entstehen dadurch Kosten in der Höhe von 48000 Franken. Diese sollen nun künftig mit Geldern aus dem Sport-Fonds bezahlt werden. Da dieser Fonds über keine freien Reserven verfügt, muss er jährlich zusätzliche Mittel erhalten. Diese sollen dem Sport-Fonds aus Geldern des Lotteriefonds beziehungsweise aus dem Reingewinn von Swisslos zugeführt werden. Der Landrat entscheidet voraussichtlich in der März-Session über die geplante Änderung. (MZ)

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