URI: Kanton informiert über neue Strasse im Talboden

Am 18. Oktober stimmen die Urnerinnen und Urner über einen 20-Millionen-Kredit für die West-Ost-Verbindung ab. Im Vorfeld informiert der Kanton über das Projekt.

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Eine neue Strasse soll das Siedlungsgebiet im Urner Talboden vom Verkehr entlasten. (Bild: PD)

Eine neue Strasse soll das Siedlungsgebiet im Urner Talboden vom Verkehr entlasten. (Bild: PD)

Soll die West-Ost-Verbindung gebaut werden? Lohnt sich auf lange Sicht die Investition in das Urner Strassennetz? Abgestimmt wird am 18. Oktober. Geplant ist eine neue Strasse vom Kreisel Wysshus in Attinghausen bis zur Schächenbrücke in Schattdorf. Die Kosten dafür betragen 19,8 Millionen Franken.

Die Urner Bevölkerung erhält an vier Informationsveranstaltungen die Gelegenheit, sich über die Vorlage zu informieren. Sie finden wie folgt statt:

  • 24. August, Unterschächen, Aula, 20 Uhr
  • 25. August, Erstfeld, Kasinosaal, 20 Uhr
  • 26. August, Andermatt, Aula Bodenschulhaus, 20 Uhr
  • 27. August, Attinghausen, Aula Schulhaus, 20 Uhr

Der Kantonsrat hatte dem Kredit am 27. Mai mit 40:13-Stimmen bei 3 Enthaltungen zugestimmt. Die dicht bewohnten Gebiete entlang der Gotthardstrasse sollen mit der neuen Strasse vom Durchgangsverkehr entlastet werden.

Unbestritten seien die Vorteile, welche die neue Strasse für die Erschliessung des Urner Talbodens bringt, schreibt die Urner Baudirektion. Insbesondere die zahlreichen Pendler und die Urner Firmen profitieren von der neuen Verbindung. Im Bereich Wysshus wird das Bundesamt für Strassen (Astra) auf die Eröffnung hin einen neuen Autobahnanschluss bauen. Der A2-Halbanschluss Altdorf Süd werte die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Uri auf: Die Unternehmen im Industriepark Ruag sowie im Industriequartier Schattdorf haben dann einen schnellen und direkten Zugang zur Autobahn.

pd/rem