URI: Kantonale Verwaltung setzt vermehrt auf Internet und Handy

Die Möglichkeiten des Internets und der mobilen Kommunikation werden immer grösser. Auch bei der Kantonalen Verwaltung ist man gegenüber den elektronischen Trends offen.

Markus Zwyssig
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Der Gang zur Urne soll in Zukunft weniger oft erfolgen. (Symbolbild) (Bild: Philipp Schmidli / LZ)

Der Gang zur Urne soll in Zukunft weniger oft erfolgen. (Symbolbild) (Bild: Philipp Schmidli / LZ)

Facebook, Twitter und Xing: Die sozialen Netzwerke sind nicht mehr wegzudenken. So setzt auch die Kantonale Verwaltung immer mehr auf elektronische Medien. Neuigkeiten aus der Kantonalen Verwaltung können neuerdings mit dem iPhone übers App bezogen werden. Und für Android-Modelle gibt es bald eine ähnliche Anwendung.

«500 Personen haben bereits in den ersten drei Monaten unsere App heruntergeladen», sagt Adrian Zurfluh. Der Informationsbeauftragte des Kantons ist für die elektronische Kommunikation, das so genannte E-Government, verantwortlich. Auch der Online-Schalter der Kantonalen Verwaltung ist Teil der App und des Internetauftritts. Dort können verschiedene Formulare heruntergeladen oder Termine für einen neuen Pass vereinbart werden. Es ist aber auch möglich, einen Auszug aus dem Grundbuch zu erhalten. Des Weiteren bietet das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr demnächst Autofahrern die Möglichkeit, Rechnungen auf elektronischem Weg zu bezahlen.

Bald online abstimmen

Realität wird in Uri demnächst das so genannte E-Voting, das Abstimmen über das Internet. Im November werden zuerst die Auslandschweizer diese neue Möglichkeit nutzen. «Klappt alles wie geplant, sollen später sämtliche Urner das Angebot nutzen können», so Adrian Zurfluh.