URI: Kantonspolizei beschafft Defibrillatoren

Bei Notfällen muss die Polizei immer wieder erste lebensrettende Massnahmen leisten. Um eine adäquate Notfallbehandlung bei Herz-Kreislauf-Stillständen einleiten zu können, hat die Urner Kantonspolizei nun acht Defibrillatoren beschafft.

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Ein Sanitäter erklärt die Anwendung eines Defibrillators. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Ein Sanitäter erklärt die Anwendung eines Defibrillators. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Jährlich sterben in der Schweiz rund 8000 Menschen an einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Wie die Kantonspolizei Uri in einer Medienmitteilung weiter schreibt, ereignen sich vier von fünf Notfälle ausserhalb eines Spitals: Bei der Arbeit, in der Freizeit, zu Hause oder auf der Strasse. Nebst den professionellen Rettungsdiensten würde auch die Polizei bei ihrer Tätigkeit mit solchen Notfällen konfrontiert.

Schulung am Gerät

Die Überlebenschancen seien grösser und bleibende Schäden am Herzen kleiner, je schneller die medizinische Notfallbehandlung einsetzt. Bei Unfällen und anderen Schadenereignissen ist die Polizei in der Regel schnell am Ereignisort.

Deshalb habe die Kantonspolizei nun acht Defibrillatoren beschafft. Im Rahmen der periodisch stattfindenden Sanitätsausbildung erfolge zur Zeit die Schulung des Urner Polizeikorps als Anwender für den Defibrillator-Einsatz. Dank dieser Ausbildung sowie der mit Defibrillatoren ergänzten technischen Ausrüstung sei die Kantonspolizei noch besser in der Lage, bei Bedarf erste lebensrettende Massnahmen zu leisten.

pd/kst