URI: Kantonsspital rüstet auf

Seit Montag ist am Kantonsspital Uri ein neuer Computertomograph im Einsatz. Patienten profitieren von einer rascheren Diagnose und kürzerer Untersuchungszeit.

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Ueli Kappler, Leitender Arzt und Oliver Marbet, Leitender Fachmann für medizinisch-technische Radiologie am Kantonsspital Uri, nehmen das neue CT in Betrieb. (Bild: PD / Angel Sanchez)

Ueli Kappler, Leitender Arzt und Oliver Marbet, Leitender Fachmann für medizinisch-technische Radiologie am Kantonsspital Uri, nehmen das neue CT in Betrieb. (Bild: PD / Angel Sanchez)

Der neue Computertomograph löst das bestehende, 10-jährige Gerät ab und soll die Strahlendosis um 35 bis 50 Prozent vermindern, wie das Spital mitteilt. Der Computertomograph (CT) verwendet einen Hochleistungsrekonstruktionscomputer und bietet eine schnellere Verfügbarkeit der Bilddaten und eine bessere Bildqualität. «Das neue CT ermöglicht uns eine noch effizientere und präzisere Diagnostik», betont der leitende Arzt Ueli Kappler.

Die Befunde werden von den von Röntgenfachärzten des Kantonsspitals Luzern erstellt. Diese Zusammenarbeit besteht schon seit mehr als zehn Jahren und gewährleistet eine Dienstleistung an 365 Tagen rund um die Uhr.

Computertomographie

Bei der Computertomographie handelt es sich um eine Untersuchung mit detailliertem Blick in den menschlichen Körper. Diese mittels Röntgenstrahlen entstehenden Bilder der einzelnen Körperschichten können in unterschiedlicher zwei- und dreidimensionaler Darstellungsform betrachtet werden.

Es gibt sehr viele Gründe für die Verwendung eines Computertomographen. Unter anderem kommt er bei Verdacht auf Blutungen, Krankheiten an Gefässen, Organen, Knochenbrüchen oder bei der Suche nach Tumoren zum Einsatz.

pd/rem