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URI: Korporation fällt einen historischen Entscheid

Die Korporation Uri will eine effizientere Waldwirtschaft. Alte Nutzungsrechte sollen aufgehoben werden. Jetzt muss nur noch das Volk Ja sagen.
Forstwarte bei der Arbeit im Wald: Die Urner Forstreviere sollen grösser werden. (Archivbild Neue UZ)

Forstwarte bei der Arbeit im Wald: Die Urner Forstreviere sollen grösser werden. (Archivbild Neue UZ)

Der Grosse Rat der Korporation ist fast einstimmig für ein neues Waldgesetz. Ein historischer Entscheid, denn künftig sollen die Korporationsbürgergemeinden nur noch für den Korporationswald innerhalb der jeweiligen Einwohnergemeinden zuständig sein. Heute haben sechs Bürgergemeinden ausserhalb der eigenen Grenzen Nutzungsrechte in insgesamt sieben anderen Gemeinden. Diese Rechte sollen bis Ende 2015 aufgehoben werden.

Im Mai wird entschieden

Die Nutzungsrechte machten früher Sinn, weil die bevölkerungsstarken Gemeinden teilweise zu wenig Holz zur Verfügung hatten, während die bevölkerungsschwachen genügend Holz gab. Aus Sicht der Korporation sind diese Nutzungsrechte nun also veraltet. Das letzte Wort wird aber das Volk haben am 3. Mai an der Korporationsgemeinde auf dem Altdorfer Lehn.

Elias Bricker

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