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URI: Korporation Uri begrüsst Abschuss des Wolfs

Die Sömmerung von kleineren Tierherden auf den Urner Alpen soll auch künftig möglich sein. Dafür will sich die Korporation Uri einsetzen. Sie spricht sich für den Abschuss des Isithaler-Wolfs aus.
Über 16 000 Schafe werden auf 73 Alpen im Kanton Uri gesömmert. (Bild: pd)

Über 16 000 Schafe werden auf 73 Alpen im Kanton Uri gesömmert. (Bild: pd)

Reisst ein Wolf im Kanton Uri Schafe, ist die Korporation Uri meist direkt betroffen. Denn als grösste Grundeigentümerin im Kanton sind die meisten Alpen in ihrem Besitz. Auf dem Gebiet der beiden Korporationen Uri und Ursern liegt zudem der grösste Teil der Urner Schafalpen.

Der Engere Rat der Korporation Uri hat sich wegen des Wolfs im Kanton an einen Tisch gesetzt. Und seine Haltung ist klar: «Der Engere Rat begrüsst den Entscheid, dass der Isithaler-Wolf zum Abschuss freigegeben wurde», heisst es im Schreiben der Korporation. Sie begrüsse die politischen Vorstösse auf nationaler Ebene für eine stärkere Regulierung des Wolfsbestands.

Topografie und Herdengrösse entscheidend

Für die Korporation ist wichtig, dass auch künftig kleinere Herden in Uri gesömmert werden können. Ist das nicht der Fall, nimmt die Verbuschung zu. Und auch die Kosten für die Korporation. Die Korporation Uri habe in den letzten Jahren für das Ausholzen von Weidefläche in Schafalpgebieten «beträchtliche finanzielle Beiträge» ausbezahlt.

Seit 2008 hat Uri ein Wolfskonzept. Dieses bietet die Planungsgrundlage für einen Herdenschutz mit Hunden. Nach Ansicht der Korporation sei der Herdenschutz aber wegen der Topografie in den Urner Alpen nicht überall möglich. Bei kleinen Herden sei die Anstellung eines Hirten mit Herdenschutzhunden wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen, die kleineren Herden müssten zu grösseren zusammengeführt werden. «Das ist wegen der Topografie in vielen Fällen nicht möglich», schreibt der Engere Rat. Folglich würden Schafhalter gezwungen, auf die Schafhaltung in solchen Gebieten zu verzichten.

Zudem sei der Einsatz von Herdenschutzhunden nicht unproblematisch. Auf stark frequentierten Wanderwegen befürchtet die Korporation Konflikte mit Touristen.

pd/spo

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