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URI: Kreuzotter: Bestand massiv rückläufig

Forscher stehen vor einem Rätsel: Das Meiental bietet ideale Bedingungen für Kreuzottern. Die Giftschlange wird aber kaum gesichtet, wie eine Studie zeigt.
Anian Heierli
Kreuzotter beim Sonnenbaden im Meiental. Die Giftschlange trägt ihren Namen wegen des Rückenmusters. (Bild Manuel Lingg)

Kreuzotter beim Sonnenbaden im Meiental. Die Giftschlange trägt ihren Namen wegen des Rückenmusters. (Bild Manuel Lingg)

Noch in den Neunzigerjahren sichtete Biologe Christophe Berney im Urner Meiental mehrere Kreuzottern am Tag. In den vergangenen drei Jahren waren es noch gerade Mal sieben Stück. «Die Population ist massiv zurückgegangen», weiss der Experte. «Die Gründe dafür sind unklar.»

Alarmierendes Ergebnis

Zusammen mit dem Biologen Manuel Lingg erfasste Berney zwischen 2011 und 2013 systematisch die Reptilienpopulation im Meiental. Über die Ergebnisse wurde die Öffentlichkeit am vergangenen Dienstag informiert. 100 Metallbleche haben die Forscher im Gebiet Wassen bis Sustenpass aufgestellt. Im Sommer werden diese Bleche von Reptilien aufgesucht, um Sonne zu tanken. Denn die Kaltblüter müssen, um zu überleben, ihren Körper aktiv warm halten. Jeden einzelnen Standort kontrollierten die Biologen zehn Mal. Sie dokumentierten Art und Anzahl der Reptilien, die sich in der Nähe aufhielten. Das Ergebnis ist alarmierend: Nur sieben Kreuzottern wurden gesichtet. Die Gründe für das Fehlen sind unklar. Es gibt Ansätze aber keine Beweise.

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