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URI: Landeskirche erklärt Zurückhaltung im Fall «Bucheli»

Der grosse katholische Landeskirchenrat hat sich im Fall des Urner Pfarrers Bucheli absichtlich zurückgehalten. Grund: Man wollte eine Vermittlerrolle einnehmen.
Der Fall Bucheli wurde auch in Bürgeln selber thematisiert. (Bild: Archiv Neue UZ)

Der Fall Bucheli wurde auch in Bürgeln selber thematisiert. (Bild: Archiv Neue UZ)

urh. An der gestrigen Session des katholischen Grossen Landeskirchenrats in Altdorf wurde unter anderem der Fall von Pfarrer Bucheli abngesprochen, der mit der Segnung eines lesbischen Paares einen medialen Hype ausgelöst hatte. Dies, weil von Seiten der Landeskirche trotz diverser Medienanfragen nie eine Stellungnahme zu den Geschehnissen in Bürglen zu lesen oder zu hören war. Die Zurückhaltung begründete der Präsident des Kleinen Landeskirchenrates, Stefan Fryberg, folgend: «Es war nicht Sache der Landeskirche, sich einzumischen oder zu diesem Fall zu äussern. Das Ganze lag primär in der Kompetenz der Kirchgemeinde Bürglen. Zudem wollten wir nicht noch mehr Öl ins Feuer giessen.» Mit dem Raushalten wollte man eine mögliche Vermittlerrolle zwischen Bürglen und Chur nicht verbauen.

Urs Hanhart

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