URI: Lehrer mit mehr Zeit für Unterricht und weniger für Schule

Die Urner Volksschullehrer sollen künftig mehr Arbeitszeit für den Unterricht verwenden und weniger für Organisatorisches rund um die Schule. Der Erziehungsrat hat das Berufsreglement entsprechend überarbeitet. Es tritt am 1. August 2016 in Kraft.

Drucken
Teilen
Symbolbild (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Symbolbild (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Gemäss dem Reglement müssen die Lehrpersonen theoretisch rund 85 Prozent ihrer Arbeitszeit für den Unterricht und die Klasse verwenden. Dazu zählen Unterrichten, Vorbereiten und die Weiterentwicklung des Unterrichts, wie die Urner Bildungs- und Kulturdirektion am Freitag mitteilte.

Für Organisatorisches und die Entwicklung der Schule sollen die Lehrerinnen und Lehrer fünf Prozent aufwenden. Höchstens eben soviel Zeit sollen die Zusammenarbeit etwa mit den Eltern, Schuldiensten und Behörden sowie eigene Weiterbildungen in Anspruch nehmen.

Lehrpersonen müssen auch ausserhalb der Unterrichtszeit im Schulhaus anwesend sein, wie es in der Mitteilung heisst. Die zusätzliche Anwesenheit darf maximal 120 Stunden pro Jahr betragen. (sda)