Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

URI: Lehrerverein sucht neuen Präsidenten

Sepp Wipfli tritt im September als LUR-Präsident ab. Ein Nachfolger konnte bisher noch nicht gefunden werden. Auch sonst gibt es in der Vereinsleitung noch weitere Vakanzen.
Urs Hanhart
Emmy Gerig, Vertreterin im Erziehungsrat, und Präsident Sepp Wipfli. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 14. März 2018))

Emmy Gerig, Vertreterin im Erziehungsrat, und Präsident Sepp Wipfli. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 14. März 2018))

Der Verein Lehrerinnen und Lehrer Uri (LUR) hat im vergangenen Jahr 17 Neumitglieder gewonnen. Im gleichen Zeitraum sind 12 Mitglieder ausgetreten. Damit ist der Mitgliederbestand auf 566 Lehrpersonen gestiegen. Das war die erfreulichste Nachricht an der gestrigen Delegiertenversammlung in Altdorf. Probleme gibt es allerdings bei der Besetzung der Vereinsleitung.

Der amtierende Präsident Sepp Wipfli gab gestern bekannt, dass er im Herbst «aus privaten Gründen» zurücktreten wird. «Ich hoffe sehr, dass wir bis September einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin finden.» Das LUR-Präsidium sei eine hochinteressante Angelegenheit. «Man bekommt Einblicke in vieles, für das man sonst keine Gelegenheit bekäme. Zudem wird das Amt als 20-Prozent-Pensum entschädigt.» Wipfli rief die Delegierten auf, bei der Nachfolgersuche mitzuhelfen. «Momentan haben wir in Uri gute Rahmenbedingungen. Es ist aber durchaus denkbar, dass wir künftig härteren Zeiten entgegensteuern. Dann wird unser Verein umso wichtiger.»

Wipfli wies darauf hin, dass in der Vereinsleitung bereits mehrere Vakanzen bestehen und noch weitere drohen. Sollte es nicht gelingen, neue Helfer am Steuer zu finden, drohe dem LUR-Schiff eine ziemlich starke Schieflage. Immerhin: Für den abtretenden Vertreter im Erziehungsrat, Kari Schuler, konnte mit Emmy Gerig aus Göschenen eine Nachfolgerin gewählt werden.

Die Versammelten hiessen einstimmig einem Antrag der Vereinsleitung gut, bei dem es um die prozentuale zusätzliche Entschädigung für alle Lehrpersonen mit Mehrjahrgangsklassen geht. Dieser wird nun als Eingabe an den Erziehungsrat weitergeleitet.

Teilzeit-Kindergärtner wollen Entschädigung

In der Wegleitung zur Anstellung von Lehrpersonen steht, dass Lehrpersonen, die mehrklassig und mehr als 14 Wochenlektionen unterrichten, Anspruch auf eine zusätzliche Entschädigung haben. In ganz Uri ist mittlerweile der Zweijahreskindergarten eingeführt worden. Teilzeit-Kindergartenlehrpersonen kommen aber nur auf ein Pensum von zwölf Wochenlektionen, fallen damit also durch den Rost.

Vereinsleitungsmitglied Beatrice Gwerder: «Für die Kindergarten-Lehrpersonen verursacht die Neuerung einen erheblichen Mehraufwand.» Dieser müsse entschädigt werden. «Ansonsten droht eine grosse Unzufriedenheit.» Grosse Altersunterschiede im Klassenzimmer seien mit Mehraufwand verbunden, egal wie viele Lektionen man unterrichte.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.