Uri
Martin Kopp ist «Urner des Jahres»

Anfang Jahr 2020 wurde Martin Kopp als Urschweizer Generalvikar abgesetzt. Nun erhält er den Preis «Urner des Jahres».

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Mit dem Preis für den Urner des Jahres in der Hand: Martin Kopp. Die Statue ist ein Werk des bekannten Isenthaler Künstlers Peter Bissig.

Mit dem Preis für den Urner des Jahres in der Hand: Martin Kopp. Die Statue ist ein Werk des bekannten Isenthaler Künstlers Peter Bissig.

Bild: Doris Marty

(jwe) Martin Kopp ist «Urner des Jahres» für die Periode 2019/20. Der Preis wird alle zwei Jahre vom «Urner Wochenblatt» vergeben. Gemäss der Medienmitteilung haben 1500 Personen abgestimmt.

Die Nominiert

Folgende acht Personen waren für den Preis «Urner/Urnerin des Jahres» nominiert worden: Generalvikar Martin Kopp, Skifahrerin Aline Danioth, der mehrfach ausgezeichnete Jungwinzer Manuel Tresch, Schwinger und Nationalturner Andi Imhof, Kulturfrau Lory Schranz, Sisikons Gemeindepräsident Timotheus Abegg, Beat Schuler vom Langlaufzentrum Unterschächen sowie Barbara Zürcher, Direktorin des Hauses für Kunst Uri.

Martin Kopp war bis vor knapp einem Jahr Generalvikar für die Urschweiz. Der Churer Übergangsbischof Peter Bürcher hatte ihn nach 17 Jahren «wegen illoyalen Verhaltens» als bischöflichen Delegierten für die Urschweiz abgesetzt, was gesamtschweizerisch für Schlagzeilen gesorgt hatte. In der Mitteilung heisst es weiter: «Der heute 74-jährige Seelsorger Martin Kopp machte sich in Uri nicht nur als Generalvikar einen Namen, sondern auch durch sein soziales Engagement. In dem von ihm gegründeten und geführten «Clubhüüs» in Erstfeld erhalten junge Menschen in Notlagen Unterkunft und Halt.»

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