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URI: «Mühle»-Täter muss 16 Jahre hinter Gitter

Das Landgericht Uri hat den Schattdorfer IV-Rentner T. (55) des Mordes und des Diebstahls schuldig gesprochen. Er muss für 16 Jahre hinter Gitter.
Tatort in Schattdorf: Polizisten am 24. März 2013 im Einsatz beim Restaurant zur Mühle. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Tatort in Schattdorf: Polizisten am 24. März 2013 im Einsatz beim Restaurant zur Mühle. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Freigesprochen wurde er von der Anklage der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung, der Tätlichkeiten und der Drohung gegenüber seiner zweiten Ex-Ehefrau.*Der Verteidiger schloss am Freitag nicht aus, dass er das Urteil anfechten werde. T. hat am 5. April 2013 gestanden, den Wirt des Restaurants Mühle in Schattdorf, den 51-jährigen 0., am 24. März 2013 mit 14 Messerstichen getötet zu haben. Nach der Tat nahm er eine Tasche mit mehreren tausend Franken und weiteren Gegenständen mit. Seit dem 9. August 2013 befindet sich der gelernte Koch im vorzeitigen Strafvollzug.

Der Oberstaatsanwalt hatte an der Hauptverhandlung von einem vorsätzlichen, «klassischen Raubmord» gesprochen. Er beantragte, den Mann des Mordes und des Raubes sowie ausserdem der einfachen Körperverletzung, der Drohung und der Tätlichkeiten gegenüber seiner zweiten Ex-Ehefrau schuldig zu sprechen und zu 17 Jahren Freiheitsstrafe zu verurteilen.

Der amtliche Verteidiger von T, der Altdorfer Anwalt Hansjörg Felber, hatte hingegen betont, dass man aufgrund der Fakten «nicht auf eine von längerer Hand geplante Tat schliessen» dürfe. Im Vorfeld der Tat könne es auch zu einem massiven Affekt gekommen sein. Felber hatte deshalb eine Verurteilung wegen Totschlags und für eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren beantragt. Sollte das Gericht die Tat als eine vorsätzliche Tötung qualifizieren, sei sein Mandant zu 8 Jahren zu verurteilen. Zudem sei der Angeklagte des Diebstahls statt des Raubs schuldig zu sprechen. Felber hatte im Weiteren gefordert, seinen Mandanten von der Anklage der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung, der Tätlichkeiten und der Drohung gegenüber seiner zweiten Ex-Ehefrau freizusprechen.

*Name der Redaktion bekannt.

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