URI: Neue Behörde schürt Ängste

In den Büros der kantonalen Verwaltung kommt es nicht nur zu Hitzestaus. Auch die Angst vor Gewalt geht um, wie eine Umfrage beim Personal zeigt.

Bruno Arnold
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Das Verwaltungsgebäude Brickermatte in Altdorf. (Archivbild Neue UZ)

Das Verwaltungsgebäude Brickermatte in Altdorf. (Archivbild Neue UZ)

In den Verwaltungsgebäuden Brickermatte und Professorenhaus in Altdorf wurden die Raumstandards angepasst. Durch die Verdichtung konnten im Professorenhaus 30 und in der Brickermatte 20 zusätzliche Arbeitsplätze für die kantonale Verwaltung geschaffen werden. Der oberste Personalverantwortliche, Finanzdirektor Josef Dittli, ist mit der Umsetzung des Projekts zufrieden. Und auch die Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung haben sich im Rahmen einer Umfrage mehrheitlich positiv geäussert.

Temperatur und Angst

Der grösste Anteil an Unzufriedenheit wurde beim Kriterium «Raumtemperatur in den Büroräumlichkeiten» festgestellt. Jede fünfte antwortende Person ist diesbezüglich «sehr unzufrieden oder unzufrieden». Problem Nummer 2 ist der Schutz gegen Gewaltanwendung und Drohung. Die Umfrage hat gezeigt, dass sich 29 Personen schlecht geschützt fühlen und weitere 33 Personen mit dem Schutz nur mässig zufrieden sind. Vor allem die Eingliederung der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb in die Brickermatte und der damit zusammenhängende Personenverkehr wird von einigen Mitarbeitern, die in der Nähe der Kesb-Büros arbeiten, als erhöhtes Gefahrenpotenzial eingestuft.