URI: Neuer Wanderweg füllt SAC-Hütten

Der Vier-Quellen-Weg zeigt Wirkung: Seit seiner Eröffnung 2012 sind die SAC-Hütten voll ausgelastet. Teilweise haben sie dreimal mehr Anfragen als Platz.

Anian Heierli
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Die SAC-Hütten entlang des Vier-Quellen-Wegs erfreuen sich an vieler Kundschaft. (Bild: Grafik Oliver Marx / Neue LZ)

Die SAC-Hütten entlang des Vier-Quellen-Wegs erfreuen sich an vieler Kundschaft. (Bild: Grafik Oliver Marx / Neue LZ)

In diesem Sommer klingelten die Kassen der SAC-Hütten und Hotels aus der Gotthardregion. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Erstens schien die Sonne praktisch täglich, zweitens zieht der 2012 eröffnete Vier-Quellen-Weg massiv Publikum an – auch internationales. Auf der 85 kilometerlangen Strecke können Wanderer in fünf Tagesetappen die Ursprünge der Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rohne erkunden.

Einige SAC-Hütten der Gotthardregion kämpften in diesem Sommer sogar mit akutem Platzmangel. Für den Intitianten des Weges, Paul Dubacher, sprechen die aktuellen Zahlen Bände: «An Spitzentagen haben wir 60 Prozent mehr Wanderer. Touristisch und wirtschaftlich ist das Projekt ein grosser Erfolg geworden.»

So herrscht etwa in der Vermigelhütte herrscht seit Sommer 2012 Hochbetrieb. Das Personal und die Räumlichkeiten stossen regelmässig an ihre Grenzen: «Im Juli und August waren wir an fast jedem Wochenende ausgebucht», sagt Edi Müller, Wirt der Vermigelhütte. «An den besten Wochenenden hätte ich das Massenlager locker dreimal füllen können.»