URI: Parlament sieht im Talboden Chancen

Der Landrat hat das Projekt Entwicklungsschwerpunkt Urner Talboden behandelt und dieses als Generationenprojekt gewürdigt.

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Beim Bahnhof Altdorf gibt es grosses Entwicklungspotenzial. (Archivbild Urs Hanhart)

Beim Bahnhof Altdorf gibt es grosses Entwicklungspotenzial. (Archivbild Urs Hanhart)

Die Gegend rund um den jetzigen Bahnhof Altdorf wird sich in den kommenden Jahren – auch wegen des Gotthard-Basistunnels – stark verändern. Mit dem Projekt Entwicklungsschwerpunkt Urner Talboden will die Regierung darauf Einfluss nehmen. Entstehen soll Raum für fast 140 Arbeitsplätze und bis zu 260 Einwohner. Im Zentrum stehen dabei das Gebiet Bahnhof Altdorf und das Gebiet Eyschachen, das dem Kanton gehört.

Am Mittwoch legte die Volkswirtschaftsdirektion dem Landrat zum Vorhaben einen Standbericht vor. In der Schlussabstimmung wurde der Bericht ohne Wertung zur Kenntnis genommen. 31 Ratsmitglieder sprachen sich gemäss dem Antrag der landrätlichen Volkswirtschaftskommission für eine neutrale Kenntnisnahme aus, 25 stimmten auf Antrag der Fraktionen CVP und SP/Grüne für eine zustimmende Kenntnisnahme.

Der Entwicklungsschwerpunkt Urner Talboden sei ein Generationenprojekt, und dieses Projekt sei auf guten Wegen, hatte der Präsident der landrätlichen Volkswirtschaftskommission, Ruedi Cathry (FDP), in seinem m Eintretensvotum gesagt. Der Entwicklungsschwerpunkt ermögliche neue Arbeitsplätze, einen Einwohnerzuwachs, Unternehmensansiedlungen und zusätzliche Steuergelder.

Zwingend zu beachten sei indes, dass im Gebiet Eyschachen keinerlei Vorinvestitionen gemacht würden, solange keine vernünftig grosse potenzielle Interessenten vorhanden seien, sagte Cathry. Vielmehr sei ein wachsames Auge darauf zu werfen, dass keine strategischen Fehlentwicklungen passierten. (sda)