URI: Premiere trotz Malheur gelungen

Drei Physiker, drei Morde, ein verzweifelter Inspektor und viel Spielwitz: Die Premiere des Kollegitheaters fand am Freitagabend grossen Anklang.

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Nach dem zweiten Mord an einer Krankenschwester innerhalb von wenigen Monaten ist Kriminalinspektor Richard Voss der Verzweiflung nahe. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Nach dem zweiten Mord an einer Krankenschwester innerhalb von wenigen Monaten ist Kriminalinspektor Richard Voss der Verzweiflung nahe. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Salon der Klinik «Les Cerisiers» ist Schauplatz eines grausamen Verbrechens: Die junge Krankenschwester Irene Straub liegt tot am Boden, erwürgt mit der Kordel einer Stehlampe. Der Mörder oder Täter, wie Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd zu sagen pflegt, ist der Patient Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein. 

Tiefgründiger Witz
Am vergangenen Freitag feierte das Kollegitheater in der Aula Bürglen Premiere. Nach kurzer Verzögerung  - schuld war eine durchgebrannte Sicherung - spielten die Jugendlichen unter der Regie von Tanja Hager die Tragikomödie «Die Physiker» von Friedrich Dürrenmatt.

Anders als das letztjährige «Viel Lärm in Chioggia», welches gewollt oberflächlich und locker-beschwingt blieb, lebte das Stück heuer hauptsächlich von Dialogen und dem komplexen Spiel der Akteure. Der tiefgründige Witz und die aufkeimende Spannung stellte die jungen Schauspieler vor grosse Herausforderungen, welche aber hervorragend gemeistert wurden.

Weitere Aufführungen von «Die Physiker» finden ab heute bis und mit Mittwoch jeweils um 19.30 Uhr in der Aula Bürglen statt.

Raffaela Truttmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung