URI: Raststätte fährt Rekordgewinn ein

2,13 Millionen Franken: Die Gotthard-Raststätte hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn erwirtschaftet.

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Die Gotthard-Raststätte war auch im vergangenen Jahr beliebt. (Bild: PD)

Die Gotthard-Raststätte war auch im vergangenen Jahr beliebt. (Bild: PD)

Der Ertragsüberschuss konnte um 124'000 Franken respektive 6,2 Prozent gesteigert werden. Und dies trotz sinkender Treibstoffpreise und Turbulenzen mit dem Eurokurs. Der Umsatz ist denn auch zurückgegangen. Während dieser im Vorjahr bei 28 Millionen Franken lag, sank er 2014 auf 26,6 Millionen Franken (Minus 5 Prozent).

Den dennoch hohen Gewinn begründet Alois Keiser, CEO der Gotthard-Raststätte, mit gemeinsamen Einkäufen mit anderen Raststätten, darunter der Luzerner Raststätten AG. Ausserdem habe man in den letzten Jahren die Kosten gesenkt, etwa bei Versicherungen, Lieferantenverträgen und Betriebsabläufen. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 1,37 Millionen Gäste die Gotthard-Raststätte in Uri besucht, 0,04 Prozent weniger als im Vorjahr.

Erfolg in der Gastronomie

Die Gastronomie der Gotthard-Raststätte kann erneut eine Ertragssteigerung von 1 Prozent auf 9,38 Millionen Franken ausweisen. Die Bemühungen auf dem internationalen Touroperator-Markt hätten sich ausbezahlt: Die Gastronomie profitierte vom wachsenden asiatischen Markt. Das Seerestaurant in Seedorf, das ebenfalls zur Gotthard Raststätte A2 Uri AG zählt, brillierte und trotzte dem Schlechtwetter-Sommer. Der Führungscrew des Seerestaurants in Seedorf ist es gelungen, den Umsatz 2014 um 9,4 Prozent  gegenüber dem Vorjahr zu steigern.

Die beiden Shops konnten die Umsätze nicht auf dem Vorjahresstand halten und schlossen mit -1,2 Prozent zum Vorjahr ab, dies aber mehrheitlich wegen fehlender Zusatzverkäufe beim Treibstoff-Inkasso.

red

Verwaltungsratspräsidentin und CEO der Gotthard Raststätte A2 Uri AG, Barbara Merz Wipfli und Alois Keiser. (Bild: PD)

Verwaltungsratspräsidentin und CEO der Gotthard Raststätte A2 Uri AG, Barbara Merz Wipfli und Alois Keiser. (Bild: PD)