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URI,: Regierung kann Wünsche der Jugend nicht erfüllen

Ein besseres ÖV-Angebot, ein Jugendhaus und mehr Ausgangsmöglichkeiten: Das fordern Urner Jugendliche. Jetzt nimmt die Regierung Stellung.
Die Jugend ist sich einig: Es braucht mehr Ausgangsmöglichkeiten. (Archivbild Anian Heierli)

Die Jugend ist sich einig: Es braucht mehr Ausgangsmöglichkeiten. (Archivbild Anian Heierli)

Am 7. November 2014 tagte das Urner Jugendparlament zum achten Mal. Es hat drei Vorstösse zuhanden des Regierungsrats formuliert. Der Regierungsrat hat alle drei Vorstösse behandelt und gegenüber dem Jugendparlament ausführlich dazu Stellung genommen, wie die Standeskanzlei am Dienstag mitteilt.

Verbesserung des Busangebots in Randgemeinden

Die vom Jugendparlament geforderten Busangebote bestehen heute zumindest in der Hauptnachfragezeit (auf der Hauptachse Flüelen-Göschenen täglich bis 24 Uhr und die Nachtbusangebote während des Jahrs nachts am Freitag auf Samstag und am Samstag auf Sonntag, sowie vom 31. Dezember auf den 1. Januar und vom 31. Juli auf den 1. August). Die bestehenden Angebote sind von Gemeindebeiträgen und Sponsoren abhängig. Sie bedürfen allgemeiner Unterstützung und müssen ausgelastet werden. Die Finanzierung zusätzlicher Angebote findet keine Zustimmung. Sie würden weitere Gemeinde- und Drittmittel erfordern, die derzeit schwierig aufzubringen sind. Falls es den Initianten gelingt, zusätzliche Beiträge zu beschaffen, könnten Angebote in Randgemeinden erneut geprüft werden.

Kantonales Jugendhaus Uri

Die Forderung nach einem kantonalen Jugendhaus ist nicht neu. Das Urner Volk hat jedoch eine kantonale Volksinitiative «Jugendhaus für Uri» im Jahr 2012 deutlich abgelehnt. Der Regierungsrat erachtet die Schaffung rechtlicher Grundlagen in der Kinder- und Jugendförderung (Legislaturprogramm 2012 bis 2016) als vordringlich. Verschiedene, derzeit kantonal wahrgenommene Aufgaben im Kinder- und Jugendbereich müssen rechtlich abgestützt werden. Der Kanton Uri kann von 2014 bis Ende 2016 von Finanzhilfen des Bundes für die Förderung der ausserschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen profitieren. Uri gehört zu den ersten Kantonen, die eine Programmvereinbarung mit dem Bund unterzeichneten. In den Jahren 2014 bis 2016 erhält der Kanton Uri maximal 450'000 Franken an Bundesgeldern, um die Kinder- und Jugendpolitik weiterzuentwickeln.

Verbesserung der Angebote und der Ausgangsmöglichkeiten

Die Verbesserung des Angebots für Kinder und Jugendliche und der Ausgehmöglichkeiten am Wochenende wird von Jugendlichen immer wieder gefordert. Aus Sicht der Gemeinden und des Kantons existiert ein breites Freizeitangebot aus Sport und Kultur. Ein grosses Lernfeld bilden auch Eigeninitiative, non-formale Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen. Im Oktober 2014 führte die Bildungs- und Kulturdirektion im Rahmen des kantonalen Kinder- und Jugendprogramms 2014 bis 2016 bei den Urner Gemeinden eine Umfrage zum kommunalen Angebot in der ausserschulischen Kinder- und Jugendförderung durch. Fazit: Urner Jugendliche sind recht zufrieden. Ein ähnliches Fazit ergab die 2. Urner Kinderkonferenz. Die Kinder identifizieren sich mit ihrer Gemeinde und mit Uri. Allerdings gibt es noch viele Wünsche. Diese wurden an der Gemeindeverbandstagung in Schattdorf direkt mit den Behörden der eigenen Gemeinde diskutiert.

Die Urner Regierung zeigte sich in ihrer Mitteilung vom Dienstag «beeindruckt von der Professionalität des Jugendparlaments». Er ermutigt Jugendliche, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und Kinder und Jugendliche zur aktiven Teilnahme am politischen Prozess zu animieren.

pd/rem

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