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URI: Sasa S. akzeptiert Urteil des Landgerichts

Der Kroate Sasa S, der am 24. Oktober 2012 vom Landgericht Uri wegen versuchten Mordes in Mittäterschaft schuldig gesprochen und zu 8,5 Jahre Gefängnis verurteilt wurde, zieht seine Berufung zurück. Damit wird sein Fall nicht neu vor Urner Obergericht verhandelt.
Der Angeklagte wird zum Gericht gebracht. (Archivbild Urs Hanhart / Neue UZ)

Der Angeklagte wird zum Gericht gebracht. (Archivbild Urs Hanhart / Neue UZ)

Laut Urteil des Landgerichts, das nun rechtkräftig wird, hat Sasa S. im November 2010 im Auftrag des Erstfelder Barbetreibers Ignaz W. auf dessen Noch-Ehefrau geschossen, um mit dem «Lohn» seine Schulden tilgen zu können.

Sasa S. Rückzug soll aber keineswegs ein Schuldeingeständnis sein. «Mein Mandant hält fest, dass er nicht auf die Frau geschossen hat und weder von Ignaz W. noch von einer anderen Person dazu beauftragt worden ist», sagt Verteidiger Hansjörg Felber.

Felber begründet den Entscheid von Sasa S. stattdessen wie folgt: Erstens habe S. nach dem erstinstanzlichen Urteil und der medialen Vorverurteilung das Vertrauen in die Urner Justiz verloren. Zweitens befürchtet S. eine härtere Strafe. «Mein Mandant will das Risiko einer Strafverschärfung nicht eingehen», so Felber.

ars

Mehr zum Thema am 14. August in der Neuen UZ

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