URI: Schülerzahlen machen Druck aufs Urner Bildungswesen

Diversen Branchen fehlen die Arbeitskräfte, und es wird nicht besser. Der Nachwuchs bleibt aus oder wandert ab. Jetzt braucht es Lösungen.

Red
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Die Schülerzahlen im Kanton Uri sinken. (Bild: Neue UZ)

Die Schülerzahlen im Kanton Uri sinken. (Bild: Neue UZ)

Immer mehr Alte, immer weniger Junge: Der neuste Bericht des Bundesamts für Statistik spricht für sich. Derzeit sind 27.5 Prozent der Schweizer älter als 65 Jahre. Und diese Zahl soll massiv steigen. Laut aktueller Prognosen ist im Jahr 2060 mehr als die Hälfte der Bevölkerung im Pensionsalter. Einige Betriebe spüren diesen demografischen Wandel schon heute: Es fehlt ihnen an Arbeitskräften.

In Uri spitzt sich das Problem zu, weil junge Berufsleute mit solider Ausbildung abwandern. «Qualifizierte Arbeitskräfte sind unser Exportschlager», sagt Bildungsdirektor Beat Jörg etwas sarkastisch. Die Schülerzahlen verdeutlichen das drohende Nachwuchsproblem im Arbeitsmarkt. Zwischen 1999 und 2013 ist die Anzahl Primarschüler um einen Viertel gesunken .Abhilfe soll jetzt praxisbezogene Berufsbildung schaffen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen UZ und im E-Paper.