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URI: Seltener Gamsbock im Schächental tot

Weisse Gämsen kommen in der Natur nur alle paar Jahrzehnte vor. Im Urner Schächental ist Anfang Dezember ein Exemplar am Fusse einer Felswand tot aufgefunden worden. Der Wildhüter vermutet, dass das Tier bei einem Brunftkampf ums Leben kam.
Ausschnitt aus dem Bericht des Urner Wochenblatts. (Bild: UW)

Ausschnitt aus dem Bericht des Urner Wochenblatts. (Bild: UW)

Das tote Tier sei am 5. Dezember 2013 von einem Passanten entdeckt worden, sagte Wildhüter Fredy Arnold zu einer Vorabmeldung des Urner Wochenblatts vom Dienstag. Die Todesumstände seien unklar. Die Verletzungen deuteten auf einen Brunftkampf hin.

Der Gamsbock mit dunklen Augen hatte aufgrund einer Pigmentstörung ein weissliches Fell. Er wurde vor achteinhalb Jahren im Schächental geboren. Normalerweise tragen Gämse im Sommer ein rotbraunes Fell. Im Winter ist es meist dunkelbraun oder braunschwarz.

2012 sorgte im Oberwallis ein Jäger für Empörung, als er eine schneeweisse Gämsgeiss abschoss. Zuvor hatten sich Jäger viereinhalb Jahre lang zurückgehalten und sich an dem Tier mit der auffälligen Färbung erfreut, das im Gebiet Termerwald/Kläna oberhalb Brig lebte.

sda

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