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URI: So präsentiert sich der Kanton Uri an der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels

Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels ist auch ein grosses Fest für die Urner Bevölkerung. Der Kanton hat am Donnerstag über den Stand der Vorbereitungsarbeiten informiert und bekanntgegeben, wie er sich anfangs Juni präsentieren will.
Der Urner Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind (links) und Bildungsdirektor Beat Jörg bei der Aussichtsplattform Rynächt in Erstfeld. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Der Urner Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind (links) und Bildungsdirektor Beat Jörg bei der Aussichtsplattform Rynächt in Erstfeld. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Am 1. Juni wird der Gotthard-Basistunnel im Rahmen eines Staatsakts feierlich eröffnet. Zu diesem Anlass erwarten die Organisatoren namhafte Gäste, unter anderem den Gesamtbundesrat und die Mitglieder des eidgenössischen Parlaments. Mit dabei sind auch Staatspräsidien und Minister aus den umliegenden Ländern sowie von der EU.

Am Wochenende des 4. und 5. Juni findet der grosse Publikumsanlass statt. Die SBB, AlpTransit Gotthard AG und das Bundesamt für Verkehr erwarten an diesen Tagen gegen 100'000 Besucher auf den Festplätzen bei den beiden Portalen im Rynächt und in Poleggio. Besucher haben die Gelegenheit, eine Fahrt durch den Tunnel zu unternehmen. Für diese Fahrten werden im Rynächt und in Poleggio eigens provisorische Perrons erstellt. Die Tickets für diese Tunnelfahrten müssen im Vorfeld des Anlasses beschafft werden. Der Zutritt auf das Festareal ist jedoch auch ohne Ticket möglich.

Zwischen den beiden Urner Festplätzen in Erstfeld (Depotareal) und im Rynächt und den Parkplätzen im Schwerverkehrszentrum Ripshausen ist ein Gratis-Shuttlebusbetrieb eingerichtet. Urnern wird empfohlen, mit dem Bus, per Velo oder zu Fuss anzureisen. Direkt neben dem Festgelände wird auf der Rynächtstrasse eine provisorische Haltestelle der Auto AG eingerichtet.

«UriVersum» mit Teufelstein

Der Kanton Uri nutzt das Publikumswochenende um sich unter dem Titel «UriVersum» zu präsentieren. Im Zentrum des Urner Auftritts steht ein mit modernster Technik bespielter Teufelstein in einem domartigen Igluzelt im Rynächt. Die Replika des Teufelsteins ist knapp halb so hoch wie das Original in Göschenen, misst aber dennoch stattliche 5,5 Meter in der Höhe. Als Symbol des Gotthards als Wasserscheide und als Wasserschloss der Schweiz und Europa werden mit modernster Beamertechnik mehrere Wasserfälle auf den Stein projiziert. Zudem sind über drei Dutzend Fotosujets aus Wirtschaft, Tourismus und Kultur auf dem Teufelstein zu sehen. Diese können interaktiv auf Bildschirme vergrössert werden. Es erscheinen dabei zusätzliche Informationen in geraffter Form, die den Besuchern Informationen zum gewählten Themenbereich vermitteln.

Die Vielfalt des Urner Kulturschaffens zeigt ein Plakatwald, der die Veranstaltungen rund um den Gotthard im Rahmen von «Kultur am Gotthard 2016» präsentiert. Diese Veranstaltungsreihe konnte dank der Unterstützung des Bundesamts für Kultur realisiert werden. Während des gesamten Publikumswochenendes finden auch Bühnendarbietungen von Urner Künstlern auf zwei Bühnen in Erstfeld und im Rynächt statt. Es sind dies junge, aufstrebende und auch etablierte Urner Kulturschaffende.

Eine Marktstrasse mit Urner Produkten bietet den Besuchern die Möglichkeit, bei ihrem Besuch in Uri ein Mitbringsel als kleinen Gruss aus Uri zu erstehen. Diverse Urner Kunsthandwerker gewähren Einblick in ihr Schaffen. Sie zeigen an ihren Ständen, dass das künstlerische Schaffen mit Stein, Holz und Metall in Uri eine grosse Tradition hat.

Gemeindepräsident Werner Zgraggen informierte über das Erstfelder Dorffest, das am Publikumswochenende auf dem Gemeindehausplatz stattfindet. Erstfeld feiert am Samstag im Festzelt mit einer Partyband und Barbetrieb. Am Sonntag laden die Pfarreien der Gemeinde Erstfeld zu einer besinnlichen Feier ein. Zudem findet ein Kinderprogramm in der Gemeindeturnhalle statt und auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz.

red

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