Uri tritt Fachhochschulvereinbarung bei

Der Urner Landrat hat sich am Mittwoch einstimmig für eine weitere Zusammenarbeit im Fachhochschulbereich in der Zentralschweiz ausgesprochen. Der Kanton kann so rund 300'000 Franken einsparen.

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Der Kanton Uri kann mit der Vereinbarung rund 300'000 Franken einsparen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Kanton Uri kann mit der Vereinbarung rund 300'000 Franken einsparen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Alle Fraktionen waren sich einig: Auch wenn das Konkordat über die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) gescheitert sei, dürfe man nicht ein weiteres Zusammenarbeitsprojekt im Hochschulbereich aufgeben. «Die PHZ und die Fachhochschule sind nicht vergleichbar», sagte CVP-Sprecherin Frieda Steffen. Max Baumann (SVP) meinte, es wäre ein grosser Verlust, wenn die Fachhochschule künftig nicht mehr von allen Zentralschweizer Kantonen getragen würde. Laut Toni Epp (FDP) sichert die Fachhochschule dem Kanton Uri Studienplätze vor Ort und qualifizierte Arbeitskräfte für die Unternehmen der Region. Beatrice Bünter, Sprecherin der SP/Grüne- Fraktion, zeigte sich erfreut, dass der Standortvorteil von Luzern höher angerechnet wird.

Einsparungen für Uri

Die neue Vereinbarung ersetzt das bestehende Fachhochschulkonkordat von 1999. Die heute weitgehend eigenständigen Teilschulen der Fachhochschule Zentralschweiz sollen künftig zu einer Institution zusammengeführt und eine kohärente Führungsstruktur erhalten.

Auch die Finanzierung wird grundlegend überarbeitet. Die neue Berechnung ergibt für Luzern aufgrund des höheren Standortvorteils und des höheren Anteils an der Finanzierung der Direktion einen Mehraufwand von 1,4 Millionen Franken. Für Uri resultieren mit der neuen Lösung dagegen Einsparungen von rund 300'000 Franken.

sda