URI: «Uri braucht ein neues Spital»

Für Direktor Fortunat von Planta ist klar: «Nur mit einem neuen Spital können die Effizienz gesteigert und Wege optimiert werden.»

Bruno Arnold
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Das Haus D (rechts) wird weiterverwendet, Möglichkeiten zur Umnutzung des Hauses C (links) sollen im Rahmen des Planungskredits aufgezeigt werden. (Bild Urs Hanhart)

Das Haus D (rechts) wird weiterverwendet, Möglichkeiten zur Umnutzung des Hauses C (links) sollen im Rahmen des Planungskredits aufgezeigt werden. (Bild Urs Hanhart)

Die Urner stimmen am 28. September über einen Planungskredit von 3 Millionen Franken für den Um- und Neubau des Kantonsspitals Uri (KSU) ab. Spitaldirektor Fortunat von Planta erklärt im Interview mit der «Neuen Urner Zeitung», weshalb es 3 Millionen braucht, wieso eine Gesamtrenovation ausser Rang und Traktanden gefallen ist und weshalb der Kanton Investitionen von 100 Millionen für dieses Grossprojekt tätigen sollte.

Auf die Frage, ob ein Um- und Neubau bei einer Reduktion des Leistungsangebots günstiger zu stehen käme, betont von Planta: «Volkswirtschaftlich gesehen nicht, denn die negativen Auswirkungen einer Kürzung des Leistungskatalogs übersteigen die Einsparungen. Die mit den Leistungen verbundene Wertschöpfung würde aus Uri abfliessen und das Kantonsspital – etwas salopp gesagt – auf jenen Dienstleistungen sitzen bleiben, die keinen grossen Ertrag abwerfen, beispielsweise Not- oder Geburtshilfe.»