URI: Urner Gemeinden prüfen engere Zusammenarbeit

Im Urner Oberland wollen die Gemeinden Göschenen, Gurtnellen und Wassen eine engere Zusammenarbeit prüfen. So soll die Arbeiten in den drei Gemeindeverwaltungen gebündelt werden. Geprüft werden sollen auch gemeinsame Stellvertretungen von Gemeinderäten.

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Blick auf die Gemeinde Wassen. (Bild Elias Bricker)

Blick auf die Gemeinde Wassen. (Bild Elias Bricker)

Die drei Gemeinden wollen das Projekt "Verwaltungsreform Urner Oberland" 2016 angehen, wie die Gemeinde Göschenen am Mittwoch mitteilte. An einem Treffen im Frühling soll das weitere Vorgehen besprochen werden, wie der Göschener Gemeindeschreiber Walter Baumann auf Anfrage sagte.

Die Gemeinderäte und Gemeindeverwaltungen würden gemeinsam versuchen, die verschiedenen Arbeiten in den Verwaltungen zu bündeln, Synergien zu nutzen, einheitliche Abläufe zu definieren und Stellvertretungen zu bewerkstelligen, heisst es in der Mitteilung. Der Dienst an den Bürgern solle nicht geschmälert werden.

Grund für die angestrebte engere Zusammenarbeit seien unter anderem mögliche Kosteneinsparungen und Probleme bei der Rekrutierung von Gemeinderäten, sagte Baumann weiter. Eine Fusion der drei Gemeinden sei derzeit kein Thema.

Bereits heute arbeiten die drei Gemeinden im Oberland zusammen. So führen sie die Primar- und Oberstufenschulen gemeinsam. Zudem kümmert sich eine gemeinsame Baukommission um sämtliche Bauprojekte. (sda)