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URI: Urner Regierung tagt in Andermatt

Aus Solidarität mit der Bevölkerung von Andermatt hält die Urner Regierung am Dienstag ihre Sitzung in Andermatt ab. Sie reist mit dem Zug an.
Der Felssturz auf die Galerie Tanzbein zwischen Göschenen und Andermatt. (Bild Florian Arnold)

Der Felssturz auf die Galerie Tanzbein zwischen Göschenen und Andermatt. (Bild Florian Arnold)

Der Regierungsrat hat beschlossen, seine ordentliche Regierungsratssitzung vom Dienstag, 9. Juni, im Rathaus in Andermatt abzuhalten. Infolge eines Felssturzes ist die Zufahrt auf der Strasse durch die Schöllenen seit rund 10 Tagen geschlossen. Andermatt ist jedoch mit dem Auto über die Alpenpässe Gotthard, Furka und Oberalp sowie von Göschenen her mit der Matterhorn Gotthard Bahn erreichbar. Die Fahrt von Göschenen nach Andermatt mit der Bahn dauert 10 Minuten.

Der Regierungsrat nutze die Sitzung «extra muros» in Andermatt, um den Dialog mit der Korporation Ursern, den Urschner Gemeinden und Tourismusvertretern zu pflegen, wie die Standeskanzlei am Donnerstag mitteilt. Ebenso wird sich der Regierungsrat durch einen Vertreter des Bundesamts für Strassen über die in Angriff genommenen Massnahmen zur möglichst schnellen Wiedereröffnung der Strasse durch die Schöllenen informieren lassen.

2500 Tonnen Stein respektive 900 Kubikmeter Fels hatten sich am 20. Mai oberhalb der Schöllenenstrasse gelöst und die Lawinengalerie Tanzenbein beschädigt. Seither ist die Strasse gesperrt. Die Situation bleibt gefährlich. Denn am Hang lauern weitere 200 Kubikmeter Fels.

pd/rem

An dieser Wand hat sich der Fels lösgelöst. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)An dieser Wand hat sich der Fels lösgelöst. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Anrissstelle erhält Besuch: Ein Experte lässt sich am Seil herunter. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Anrissstelle erhält Besuch: Ein Experte lässt sich am Seil herunter. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Deutlich ist die Stelle sichtbar, an der sich das Gestein gelöst hat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Deutlich ist die Stelle sichtbar, an der sich das Gestein gelöst hat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Diese Gruppe von Felsbrocken ist frühzeitig stecken geblieben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Diese Gruppe von Felsbrocken ist frühzeitig stecken geblieben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Ein Gesteinsbrocken im Geschiebe. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Ein Gesteinsbrocken im Geschiebe. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Dieser Quader kam im Steilhang zum Stillstand. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Dieser Quader kam im Steilhang zum Stillstand. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Steinlawine hat sich ihren Weg gebahnt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Steinlawine hat sich ihren Weg gebahnt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Schlangenlinie der Schöllenenstrasse. Das Trassee der Bahn verläuft weiter oben und befindet sich an der fraglichen Stelle in einem Tunnel. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Schlangenlinie der Schöllenenstrasse. Das Trassee der Bahn verläuft weiter oben und befindet sich an der fraglichen Stelle in einem Tunnel. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Galerie Tanzbein von oben. Sie ist eigentlich zum Schutz vor Lawinen konzipiert, hat aber auch dem Felssturz standgehalten. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Galerie Tanzbein von oben. Sie ist eigentlich zum Schutz vor Lawinen konzipiert, hat aber auch dem Felssturz standgehalten. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Punktlandung: Dieser Felsbrocken füllt präzise den Fahrweg aus. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Punktlandung: Dieser Felsbrocken füllt präzise den Fahrweg aus. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Ganz unverdächtig: Das Stück Fels liegt erst seit vergangenen Mittwoch im Bachbett der Reuss. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Ganz unverdächtig: Das Stück Fels liegt erst seit vergangenen Mittwoch im Bachbett der Reuss. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Ein Mitarbeiter des Astra in der gesperrten Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Ein Mitarbeiter des Astra in der gesperrten Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Als Sofortmassnahme wurde die Galerie mit Holzstämmen gestützt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Als Sofortmassnahme wurde die Galerie mit Holzstämmen gestützt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Schöne, rauhe Bergwelt: Hier gibt die Natur den Ton an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Schöne, rauhe Bergwelt: Hier gibt die Natur den Ton an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Hier ist fertig: Die Schöllenenstrasse ist gesperrt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Hier ist fertig: Die Schöllenenstrasse ist gesperrt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Thomas Kloth vom Bundesamt für Strassen (Astra), bei einem Aufgang zum Dach der Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Thomas Kloth vom Bundesamt für Strassen (Astra), bei einem Aufgang zum Dach der Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Thomas Kloth erklärt vor laufender Kamera den Sachverhalt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Thomas Kloth erklärt vor laufender Kamera den Sachverhalt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
17 Bilder

Nach dem Felssturz in der Schöllenenschlucht

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