URI: Urner Schüler lernen Gefahren des Internets kennen

In Uri wurde eine Kampagne zum Medienschutz lanciert. Dabei sollen Schulkinder für die negativen Seiten der digitalen Welt sensibilisiert werden.

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Mobbing, Chatten, Gamen: Claudia Gada machte die Schüler der Klasse 5a auf die Risiken des Internets aufmerksam. (Bild: Urs Hanhart / Neue  UZ)

Mobbing, Chatten, Gamen: Claudia Gada machte die Schüler der Klasse 5a auf die Risiken des Internets aufmerksam. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Cybermobbing, Gamesucht: Das Internet ist voll von Gefahren. Ein Projekt soll Primarschüler im Kanton Uri dafür sensibilisieren. Gestartet wurde dieses nun anfangs April nun in der Klasse 5a in Altdorf. Claudia Gada und Joachim Zahn vom gemeinnützigen Verein «zischtig.ch» nahmen die Schüler im Hagenschulhaus mit auf eine spezielle Surfreise durch die weite Welt des Internets. «Unser Verein setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche beste Medienbildung und Prävention erfahren», erklärt Referent Joachim Zahn. «Ziel ist es, Kinder und Jugendliche auf ansprechende, verständliche, berührende und wirksame Weise vor Onlinesucht, Cybermobbing, Cybergrooming und anderen Gefahren zu schützen.» Der Experte weiss: «Die Kinder sind zwar schnell und probieren gerne viel aus. Doch es gibt bei den meisten noch grosse Wissenslücken beim Umgang mit dem Internet. » Deswegen mache es Sinn, das Projekt in der Primarschule zu starten. Die Schüler seien in der fünften Klasse in einem idealen Alter für die Kampagne.