URI: Verbot generiert neues Angebot auf dem Urnersee

Kitesurfen ist im Trend. Doch die aktuellen Vorschriften halten viele davon ab. Ein Hergiswiler will den Sport trotzdem für alle möglich machen.

Philipp Unterschütz
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Ein Kitesurfer auf dem Urnersee. (Bild: PD)

Ein Kitesurfer auf dem Urnersee. (Bild: PD)

Normalerweise müssen sich Kitesurfer mit einem Boot aus den Uferzonen bringen lassen, um in den erlaubten Gebieten ihr Gerät zu benützen. Genau diese Erschwernis gab dem Hergiswiler Andy Hofer eine Geschäftsidee: «Weil man gerade auf den Seen mit den besten Windverhältnissen ein Boot braucht, hindert das viele Leute am Kitesurfen», erklärt Hofer. «Das wollen wir ändern. Wir möchten Kitesurfen auf dem Urnersee für alle möglich machen.»

Dem Windsurfen gleichgestellt

Der 36-jährige Hofer glaubt an die Trendsportart Kitesurfen. Die vergleichsweise junge Sportart, bei der sich die Surfer auf einem kleinen Surfbrett von einem «Kite» oder Lenkdrachen übers Wasser ziehen lassen, ist tatsächlich auf dem Vormarsch. Dieses Jahr hat der Bund die Verordnung zur Binnenschifffahrt angepasst und Kitesurfen dem Windsurfen gleichgestellt.