URI: Wald-Gesetz kommt vor den Korporationsrat

Die Korporation Uri will die Zusammenarbeit zwischen den Bürgergemeinden stärken. Am 5. Dezember behandelt der Korporationsrat das Gesetz über den Wald.

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Die Bürgergemeinden sollen künftig im Forstbereich stärker zusammenarbeiten. (Archivbild Anian Heierli / Neue UZ)

Die Bürgergemeinden sollen künftig im Forstbereich stärker zusammenarbeiten. (Archivbild Anian Heierli / Neue UZ)

Die 17 Urner Korporationsbürgergemeinden sollen künftig stärker zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck hat die Korporation Uri die Korporationsbürgergemeindestrukturreform ins Leben gerufen.

Am 5. Dezember kommt das Gesetz über den Wald in den Korporationsrat. Laut Mitteilung der Korporation Uri soll künftig jede Bürgergemeinde für den Korporationswald in ihren Grenzen zuständig sein. Die heutige Situation – sechs Bürgergemeinden haben ausserhalb der eigenen Grenzen Nutzungsrechte in insgesamt sieben Gemeindegebieten – liesse sich somit bereinigen. Zum anderen soll für die Bewirtschaftung des Waldes auf lange Sicht die Bildung von folgenden Forstrevieren angestrebt werden:

Revier Gurtnellen/Wassen/Göschenen/Ursern
Revier Silenen
Revier Erstfeld
Revier Schattdorf/Bürglen
Revier Unterschächen/Spiringen
Revier Altdorf/Flüelen/Sisikon (evt. mit Seelisberg)
Revier Attinghausen/Seedorf/Bauen (evt. mit Revier Isenthal).

Jedes künftige Forstrevier liegt im Idealfall, aber nicht zwingend innerhalb eines Allmendkreises der Korporation Uri. Ein Forstrevier kann einen oder mehrere Forstbetriebe umfassen. Die Führung der Forstbetriebe liegt in der Kompetenz der Bürgergemeinden beziehungsweise der Revierkommissionen. Diese stellen auch die Förster an, die als Förster und als Betriebsleiter tätig sind.

Falls der Korporationsrat dem Gesetz zustimmt, kommt es an der Korporationsgemeinde im Mai 2015 vors Volk.

red

Die 17 Korporationsgemeinden im Kanton Uri. (Bild: PD)

Die 17 Korporationsgemeinden im Kanton Uri. (Bild: PD)