Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Kanton Uri spart mit Warnungs-App viel Geld

Seit Anfang Oktober 2019 werden die Meldungen über Strassensperrungen infolge Naturgefahren neben dem SMS-Dienst «Strasseninfos» auch über die App Alertswiss verbreitet. Ab Mitte November werden die Infos per SMS eingestellt, womit viel Gebühren gespart werden können.
Philipp Zurfluh
Via Alertswiss-App wird die Bevölkerung über akute oder absehbare Gefahren informiert und alarmiert. (Bild: Anthony Anex/Keystone, 18. Oktober 2019)

Via Alertswiss-App wird die Bevölkerung über akute oder absehbare Gefahren informiert und alarmiert. (Bild: Anthony Anex/Keystone, 18. Oktober 2019)

Seit Anfang Oktober 2019 werden die Meldungen über Strassensperrungen infolge Naturgefahren (Murgänge, Hochwasser und Lawinengefahr) neben dem SMS-Dienst «Strasseninfos» auch über die App Alertswiss verbreitet. Diese nationale Alarm-App liefert Alarme, Warnungen und Informationen für unterschiedliche Gefahren direkt auf das Smartphone. Parallel zu den Meldungen in der App werden die Ereignis-Informationen auch auf der Webseite der Applikation publiziert.

Die App Alertswiss wird bis Mitte November 2019 parallel mit dem SMS-Dienst «Strasseninfos» betrieben. Während dieser Übergangszeit werden beide Kanäle mit den gleichen Informationen bedient. Danach werden die Strasseninfos per SMS eingestellt und die Meldungen nur noch per Alertswiss versendet. Die Benutzer des SMS-Dienstes «Strasseninfos» werden in den kommenden Wochen per SMS über die Umstellung informiert.

Der Kanton spart sich die SMS-Gebühren

«Wir haben uns sehr viele Gedanken darüber gemacht, ob man mit dieser Massnahme nicht gewisse Personen ausschliesst», sagt Adrian Zurfluh, stellvertretender Direktor der Standeskanzlei. «Wir haben aber gemerkt, dass heute die meisten Leute ein Smartphone besitzen. Das wird sich immer mehr durchsetzen.» Zudem sei auch der Internet-Empfang übers Smartphone heute beinahe flächendeckend. Hinter der Abschaffung des SMS-Dienstes stehen aber nicht zuletzt auch finanzielle Überlegungen. «Der Kanton hat pro SMS jeweils bezahlt. Das waren im Jahr Zehntausende Franken», so Zurfluh.

«Alertswiss» wird heute schon benutzt. Die Baudirektion und die Sicherheitsdirektion informieren über die App über Sperrungen, dies beispielsweise aufgrund von Lawinengefahr. Abonnenten erhalten entsprechende Meldung per App direkt aufs Handy. Auch die Infos zur Wiederöffnung werden über den Dienst weitergegeben. Nutzer können in der App ihre favorisierten Kantone bezeichnen, um die Meldungen aus dem betroffenen Gebiet direkt zu erhalten. Sind die Ortungsdienste auf dem Mobilgerät eingeschaltet, erhalten Nutzer schweizweit Warnungen rund um ihren aktuellen Standort.

So werden auch Reisende zuverlässig über Strassensperrungen informiert, die sich im Kanton Uri aufhalten und die App installiert haben. Die App wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz zusammen mit den Kantonen entwickelt. Sie richtet sich an jene Bevölkerungsschichten, die nicht Radio hören.

Hinweis: Unter www.ur.ch/alertswiss kann die App gratis heruntergeladen und auf dem Smartphone installiert werden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.