Uri will nicht mehr Bürokratie

Für die Urner Regierung ist das gültige Reglement für den Übertritt von der 6. Primarklasse in die Oberstufe «zeitgemäss». Es stelle zudem die bessere Lösung als eine Aufnahmeprüfung dar.

Drucken
Teilen
Wer ins Kollegi eintreten will, soll dies weiterhin ohne Übertrittsprüfung tun können. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Wer ins Kollegi eintreten will, soll dies weiterhin ohne Übertrittsprüfung tun können. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

«Die Regierung ist nicht bereit, an einem weitgehend gut funktionierenden System grundlegende Änderungen vorzunehmen» –, das schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Interpellation der Altdorfer CVP-Landrätin Marlies Rieder. Auch zusätzliche steuernde Massnahmen bezüglich Übertrittsreglement erachtet die Regierung «zurzeit nicht als notwendig».

Ihr Festhalten am prüfungsfreien Übertritt begründet die Regierung einerseits mit der Konstanz der Übertrittsquoten. Diese hätten sich seit der Zeit, als es eine Übertrittsprüfung gab, kaum verschoben. Anderseits sei nicht allein die Sachkompetenz für eine erfolgreiche Laufbahn im Gymnasium ausschlaggebend.

«Ebenso bedeutsam sind auch Aspekte der Selbstkompetenz wie etwa schnelle Auffassungsgabe, Lernwille, Ausdauer oder Belastbarkeit.» Diese Aspekte könnten in den Übertrittsgesprächen besser erfasst werden. Auch die geringe Zahl von Beschwerdefällen spreche für die gute Akzeptanz des prüfungsfreien Übertrittsverfahrens.

Bruno Arnold/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.