URI/NIDWALDEN: Nidwaldner will im Bunker Pilze züchten

Ein Nidwaldner will einen ehemaligen Urner Munitionsbunker umnutzen – und eine Tonne Pilze pro Woche ernten.

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Die Pilze sollen in einem alten Munitionsstollen gezüchtet werden. (Karikatur Jals/Neue UZ)

Die Pilze sollen in einem alten Munitionsstollen gezüchtet werden. (Karikatur Jals/Neue UZ)

Kräuterseitling, Schiitake, Piopini – jetzt sollen diese drei Pilzsorten auch im Kanton Uri heimisch werden. So jedenfalls plant es Alex Lussi. Der 27-jährige Nidwaldner will in einem Stollen bei Erstfeld eine Pilzfarm eröffnen. «Das Klima im Fels ist ideal», sagt Lussi. Noch gehört der Erstfelder Bunker, in dem früher Munition lagerte, dem Kanton Uri. Verkaufsverhandlungen seien aber im Gang.

«Ich rechne damit, dass wir anfänglich rund 1 Tonne pro Woche ernten könnten – mit Luft nach oben», sagt der Initiant. Längerfristig könnten in Erstfeld bis zu sechs neue Arbeitsstellen entstehen. Die Idee, in Erstfeld Pilze zu züchten, stammt vom ehemaligen Gemeindepräsidenten Paul Jans. Er erstellte 2003 einen Businessplan für eine Pilzzucht. «Leider mussten wir das Projekt begraben», so Jans. «Wir konnten den Stollen damals nicht kaufen. Die Zeit war nicht reif.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel finden Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.