Urner Abfallbewirtschaftung macht Gewinn

Rekordmengen bei der Schlacke, leicht weniger Abfall – die Zaku hat ein gutes Geschääftsjahr hinter sich.

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Die Deponie Eielen

Die Deponie Eielen

Bild: PD

(unp) Zwar konnte die Abfallentsorgung im Kanton Uri und der Deponiebetrieb trotz Corona ohne Einschränkungen aufrechterhalten werden. Die Generalversammlung der Zentralen Organisation für die Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri (Zaku) musste aber auf schriftlichem Weg durchgeführt werden.

Man blicke auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, schreibt die Zaku in einer Mitteilung. Die rekordmässige Anlieferung von 81000 Tonnen Schlacke in der Deponie Eielen habe den Betrieb mit insgesamt 10 Mitarbeitenden stark gefordert. Die gesammelten Abfallmengen sind leicht tiefer als im Vorjahr. Nach der Einführung der Kunststoffsammlung mit dem Retür-Sack entspricht die Menge dieser Fraktion im ersten vollen Sammeljahr mit 116 Tonnen den Erwartungen.

Ertrag und Aufwand bei der Abfallbewirtschaftung liegen im Rahmen des Vorjahres. Bei der Deponie konnte der Ertrag um rund 1,5 Millionen Franken auf rund 6,5 Millionen gesteigert werden. Die Deponie trägt damit 2/3 zum Zaku-Umsatz bei.

Dank des guten Ergebnisses konnten die Investitionen von rund 500000 Franken direkt abgeschrieben sowie weitere Abschreibungen auf Immobilien und Deponie vorgenommen werden. Es resultiert ein Jahresgewinn von rund 295000 Franken. Die Gemeinden als Aktionäre erhalten eine Dividende von 3 Prozent. Das Ergebnis erlaubt es auch, die Grünabfallsammlung unentgeltlich anzubieten.

Urner Gemeinden profitieren von Zaku-Gewinn

Die Zaku schüttet eine Dividende von 300’000 Franken aus. In der Deponie Eielen sollen neu angeschaffte Staubbindeanlagen bei den Anwohnern für Entlastung sorgen.
Urs Hanhart