Urner Alpenpässe: Schneemengen bereiten nach wie vor Probleme

Noch sind nicht alle Urner Alpenpässe freigegeben, da die Räumungsequipen weitere  Arbeiten ausführen müssen. Am Mittwoch, 5. Juni, ist eine Teilöffnung des Sustenpasses geplant. Auf Ende nächster Woche soll die Furka ganz geöffnet werden.

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Seit Auffahrt ist der Gotthardpass teilweise für den motorisierten Verkehr befahrbar. (Bild: Pablo Gianinazzi/Keystone/Ti-Press)

Seit Auffahrt ist der Gotthardpass teilweise für den motorisierten Verkehr befahrbar. (Bild: Pablo Gianinazzi/Keystone/Ti-Press)

(pd/pz) An den Urner Alpenpässen wird mit grossem Einsatz auf eine Freigabe für den Verkehr hingearbeitet. Die grossen Schneemengen bereiten den Räumequipen aber weiterhin Probleme. Dies geht aus einer Mitteilung der Baudirektion Uri hervor. Mit dem Entfernen des Schnees sei es noch nicht getan. «Nach den Fräsarbeiten müssen noch umfassende Felsräumungen und Reinigungen sowie laufende Sicherheitsbeurteilungen ausgeführt werden», hält Stefan Bucheli, Abteilungsleiter Betrieb Kantonsstrassen, fest.

Furka dürfte am 14. Juni öffnen

Seit Anfang Mai geöffnet ist der Oberalppass (2044 m. ü. M.). Aktuell kann die Klausenpassstrasse von Altdorf her bis zur Passhöhe (1948 m ü. M.) befahren werden. Die Öffnung des gesamten Passes ist für den Verlauf dieser Woche vorgesehen. Die Furkapassstrasse  ist bis Tiefenbach befahrbar. Ganz geöffnet werden dürfte die Furka (2431 m ü. M.) voraussichtlich am 14. Juni. Die Teilöffnung am Sustenpass (2224 m ü. M.) bis Sustenbrüggli ist für Mittwoch, 5. Juni, 8 Uhr, geplant. Die Freigabe verzögert sich dagegen weiter. Neubeurteilungen werden laufend durchgeführt.

Wegen Lawinengefahr bis auf weiteres geschlossen bleibt der Gotthardpass (2108 m ü. M.). Wie Ralf Arnold vom Amt für Betrieb Nationalstrassen betont, sind die Zufahrten von der Urner Seite bis zum Gotthardmätteli und vom Süden her zu den Gastrobetrieben auf der Passhöhe möglich und sicher.

Laut Baudirektion können sich Öffnungstermine abhängig von der Witterung im Gebirge um bis zu zwei Wochen verschieben. Die Baudirektion empfiehlt, vor jeder Passfahrt den Strassenzustand abzuklären.

Aktuelle Infos sind erhältlich unter www.ur.ch/strasseninfos.