Urner Bauern verdienen erneut weniger

Den Landwirten im Kanton Uri geht es finanziell alles andere als rosig. Ihr Einkommen sank auch im vergangenen Jahr. Ein Nebenerwerb wird daher immer wichtiger.

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Im Kanton Uri gibt es nur noch 648 Betriebe - 11 weniger als im Vorjahr. (Bild: Archiv Urs Hanhart/Neue UZ)

Im Kanton Uri gibt es nur noch 648 Betriebe - 11 weniger als im Vorjahr. (Bild: Archiv Urs Hanhart/Neue UZ)

«Die neusten Zahlen zur Lage in der Urner Landwirtschaft sind Besorgnis erregend», sagte Alois Brand, Präsident des Bauernverbands Uri, gestern in Seedorf vor den Medien. «Wir sind weit entfernt von einem angemessenen Einkommen.» Daher forderte er: «Der Arbeitsaufwand in der Landwirtschaft muss korrekt entschädigt werden.»

Grosse Differenz zu anderen Bergregionen

Und das sind die konkreten Zahlen, die Agro Treuhand Uri, Nid- und Obwalden in der Bauernschule Seedorf vorstellte: Das landwirtschaftliche Einkommen ist in Uri im vergangenen Jahr von 29'578 auf 25'366 Franken gesunken. Das ist ein Minus von 14,2 Prozent. In der Bergregion ist diese Entwicklung noch ausgeprägter. Das landwirtschaftliche Einkommen sank hier sogar um 18,3 Prozent. Damit ist die Differenz zur übrigen Bergregion in der Schweiz noch deutlich grösser geworden: Da beträgt das landwirtschaftliche Einkommen 42'804 Franken. Die grössten Kostenfaktoren sind der Maschinenpark sowie die Gebäude.

Die Zahl der Urner Landwirtschaftsbetriebe ist um 11 auf 648 Betriebe gesunken (minus 1,7 Prozent). «Um überleben zu können, ist ein Nebenerwerb immer wichtiger», sagte Martin Furrer.

Markus Zwyssig

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