Urner Bildungs- und Kulturdirektion zieht eine positive Bilanz

Die Direktion hat ein erfolgreiches Halbjahr 2019 hinter sich. So kann etwa das Institut «Kulturen der Alpen» am 1. September den Betrieb aufnehmen.

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(pd/pz) «Unsere Jahresziele haben wir so gesetzt, dass wir im Einklang mit dem Regierungsprogramm einen wesentlichen Beitrag leisten, um Bildung, Kultur und Sport in Uri wirkungsvoll weiter zu entwickeln», lässt sich Regierungsrat Beat Jörg, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri, in einer Mitteilung zitieren. So hat sich die Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) für ihre Arbeit im Jahr 2019 denn auch einiges vorgenommen. Zu den wichtigsten Zielen zählen:  

  • Das Institut «Kulturen der Alpen» (eine Kooperation zwischen dem Kanton Uri und der Universität Luzern) hat den Betrieb aufgenommen in.
  • Die neue infrastrukturelle Lösung für das Staatsarchiv und die Kantonsbibliothek Uri ist vom Landrat beschlossen.
  • Das Konzept zur Integrationsagenda ist gemeinsam mit der Gesundheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion erarbeitet und umgesetzt.
  • Die Motion Céline Huber zur «Schaffung einer Rechtsgrundlage für eine nachhaltige Finanzierung von regionalen Sport- und Freizeitanlagen» ist vom Landrat behandelt.
  • Die rechtlichen Grundlagen der Kulturförderung sind vorbereitet.

«Die Kontrolle des Zielerreichungsgrads bei Halbzeit zeigt, dass die BKD sehr wirkungsvoll gearbeitet hat», heisst es in der Mitteilung. Die Verwirklichung des Instituts «Kulturen der Alpen» ist inzwischen so weit gediehen, dass das Institut den Betrieb am 1. September aufnehmen kann. Das Konzept zur Integrationsagenda wurde gemeinsam mit der Gesundheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion erarbeitet und am 9. April 2019 vom Regierungsrat beschlossen.

Zurzeit in der Vernehmlassung befindet sich das Gesetz über die Finanzierung von Sport- und Freizeitanlagen (Sportanlagengesetz), das die BKD in Umsetzung der Motion Céline Huber zur «Schaffung einer Rechtsgrundlage für eine nachhaltige Finanzierung von regionalen Sport- und Freizeitanlagen» erarbeitet hat. Ebenfalls im Plan liegt die BKD bei der Erarbeitung von rechtlichen Grundlagen in der Kulturförderung.

Was die neue infrastrukturelle Lösung für das Staatsarchiv und die Kantonsbibliothek Uri angeht: Bei diesem Vorhaben ist die Baudirektion zurzeit daran, die für das Projekt benötigte Architekturleistung zu beschaffen, um hernach ein Bauprojekt mit einer Kostengenauigkeit von plus/minus 10 Prozent erarbeiten zu können.

Um den eingeladenen Büros genügend Zeit für die Ausarbeitung eines Angebots einzuräumen, wurde die ursprünglich vorgesehene Frist erstreckt. Das hat zwar keinen Einfluss auf den Endtermin der Umsetzung des Projekts; es hat aber zur Folge, dass der Landrat nicht wie ursprünglich geplant bereits im Spätherbst 2019 über den Baukredit befinden kann, sondern erst im Frühjahr 2020 (März-Session). Stimmt der Landrat dem Kredit zu, so ist die Realisierung des Projekts also nach wie vor in den Jahren 2020 und 2021 möglich. 

Alle wichtigen Jahresziele sind auf www.ur.ch verfügbar.