Urner Biomassekraftwerk stellt Betrieb ein

Das Kraftwerk der Green Power Uri AG in Altdorf wird nicht wieder aufgebaut. Dies hat der Verwaltungsrat entschieden. Ein Brand hatte das Gebäude komplett zerstört.

Pd/Rem
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Blick in die zerstörte Halle am Tag nach dem Brand. (Bild: PD)

Blick in die zerstörte Halle am Tag nach dem Brand. (Bild: PD)

Laut einer Medienmitteilung der Green Power Uri AG haben verschiedene Gründe dazugeführt, dass das Kraftwerk nicht wieder aufgebaut wird. Zum einen würde ein Neubau den Betrieb massiv verteuern, da beim verheerenden Grossbrand Anfang November wichtige Teile der Anlage zerstört wurden.

Zum Ende des Biomassekraftwerks habe auch der verschärfte Wettbewerbsdruck in der Schweiz beigetragen. Ein wirtschaftlicher Betrieb mache ab mindestens 15'000 Tonnen Biomasse pro Jahr Sinn. Die Urner Anlage war jedoch für 5000 Tonnen pro Jahr ausgelegt. Zusätzlich habe sich die Lage durch den Bau grösserer Biomassekraftwerke in der Zentralschweiz noch verschärft.

Zu kämpfen hatte die Green Power Uri AG auch mit unangenehmen Gerüchen im angrenzenden Wohnquartier. Ein gänzlich geruchsfreier Betrieb könne nie gewährleistet werden, heisst es seitens der Betreiber.

Die zentrale Organisation für Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri wird weiterhin Grüngutsammlungen bei Privaten sowie Sammlung von Speiseresten bei Urner Gastrobetrieben durchführen. Private können weiterhin Grüngut bei der Firma Baldini in Altdorf entsorgen.

Am 3. November zerstörte ein Brand Teile der Anlage. Die Ursache ist gemäss den Betreibern noch ungeklärt. Im Vordergrund stehe ein technischer Defekt.

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