Urner CVP schickt keinen Kandidaten ins Rennen

Die Urner CVP gibt sich mit nur einem Ständeratssitz zufrieden und tritt nicht zum zweiten Wahlgang vom 27. November an. Auf eine Wahlempfehlung verzichtet sie.

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Treten im zweiten Wahlgang am 27. November gegeneinander an: Gusti Planzer (SVP, links) und Markus Stadler (Grünliberale). (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Treten im zweiten Wahlgang am 27. November gegeneinander an: Gusti Planzer (SVP, links) und Markus Stadler (Grünliberale). (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Dies hat der Parteitag am Donnerstagabend in Schattdorf entschieden, wie Parteipräsidentin Patrizia Danioth Halter auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Somit kommt es zu einem Zweikampf zwischen dem bisherigen Markus Stadler (GLP) und dem SVP-Herausforderer Gusti Planzer.

Isidor Baumann von der CVP war bereits im ersten Wahlgang gewählt worden. Gemäss Danioth wünscht die CVP zwar keinen SVP-Ständerat, sie will Stadler aber nicht aktiv unterstützen. Das Tor zur Wiederwahl sei für Stadler offen, durchmarschieren müsse er aber selbst, sagte die CVP-Präsidentin.

Die CVP stellte bis 2010 unangefochten beide Ständeratssitze. Doch dann schnappte bei einer Ersatzwahl der damals noch parteilose Stadler der CVP den zweiten Sitz weg. Deshalb sprach sich eine Mehrheit der CVP-Basis gegen eine Unterstützung Stadlers aus.

sda