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Halbmarathon in Sarnen: Urner feiern Doppelsieg

Beim Halbmarathon in Sarnen konnten die Urner Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugen. Stefan Epp gewann in der Kategorie M45 vor Andrew Kelly.
Josef Mulle
Selbst dem Dudelsackbläser blieb wegen des schnellen Urners Stefan Epp die Spucke weg. (Bild: PD)

Selbst dem Dudelsackbläser blieb wegen des schnellen Urners Stefan Epp die Spucke weg. (Bild: PD)

Die 6. Austragung des Switzerland Marathon Light vom vergangenen Sonntag in Sarnen war gekennzeichnet durch riesige Teilnehmerfelder in allen Kategorien. Allein beim Klassenduell rannten über 800 Kinder aus der ganzen Schweiz um die Wette, unterstützt durch das Publikum. Dieses applaudierte aber auch den 1350 Läuferinnen und Läufer des Halbmarathons sowie den Teilnehmern des 10- und 4-Kilometer-Laufes.

Am Lauf um den Sarnersee beteiligten sich eine stattliche Anzahl Urnerinnen und Urner, die in den meisten Kategorien auch für Spitzenergebnisse verantwortlich zeichneten.

«Super Tag» bringt den Sieg

Das Hauptrennen, den Halbmarathon, gewann bei den Männern der Deutsche Jens Ziganke, während bei den Frauen die Schweizerin Maja Neuenschwander als Erste die Ziellinie überquerte. Im grossen Feld der Halbmarathon-Läufer rannten auch etliche Urner – allen voran Andrew Kelly, der Gesamtsieger der Urner Abendläufe 2018/2019, und sein Trainingskollege Stefan Epp, beide aus dem Team Imholz Sport/Steve Events. Für beide diente dieser Event als Vorbereitung des anstehenden Berlin Marathon, bei dem sie ihre persönlichen Bestzeiten, Kelly 2:48 und Epp 2:44, verbessern möchten.

Epp und Kelly starteten gemeinsam mit dem St. Galler René Eisenring in der Kategorie M45. Sie bewältigten in der Folge auch etliche Kilometer gemeinsam, bevor Stefan Epp die Pace erhöhte und sich damit von seinen zwei Begleitern löste. Angespornt durch die vielen Urner Fans und den Fokus auf eine neue persönliche Bestmarke gerichtet, steigerte Epp noch einmal sein Tempo, und konnte sogar im härtesten Streckenabschnitt, beim Anstieg in Wilen, noch Konkurrenten ein- und überholen. «Spätestens ab Kilometer 10 war mir bewusst, dass ich einen super Tag erwischt hatte, und hier in Sarnen eine neue persönliche Bestmarke drin liegt. Die Rechnung ist denn auch aufgegangen und damit auch die Hauptprobe auf den Berlin Marathon optimal geglückt» so die emotionsgeladene Analyse des Urner Kategoriensiegers.

Seelisbergerin Monika Wipfli startet in Berlin

Den Urner Doppelsieg in dieser Kategorie bewerkstelligte der Schattdorfer Andrew Kelly. Einen zweiten Podestplatz realisierte auch Daniela Wildbolz aus Altdorf in der Kategorie U20w und Franz Danioth (Andermatt), der auch die Halbmarathon-Strecke bewältigte, wurde Vierter in der Kategorie M70. Die gleiche Klassierung erreichte Manuela Zberg-Stampfli, Kategorie F40, die über 10 Kilometer an den Start ging. Monika Wipfli (Seelisberg) lief für ihre Vorbereitung auf den Berlin Marathon ebenfalls über 10 Kilometer, und beendete das Rennen auf dem 5. Rang in der Kategorie F50.

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