Urner Ferien(s)pass findet im Herbst wieder statt

Mit dem Ferien(s)pass können Urner Schulkinder abwechslungsreiche Ferientage verbringen: Mit neuen und altbewährten Angeboten laden die Organisatoren dazu ein, in spannende Welten abzutauchen.

Florian Arnold
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Das Team des Urner Ferien(s)pass freut sich, viel Abwechslung bieten zu können.

Das Team des Urner Ferien(s)pass freut sich, viel Abwechslung bieten zu können.

Bild: PD

In den kommenden Herbstferien gibt es für Urner Schulkinder, die nicht in die Ferne verreisen, viel zu erleben. Über kreatives Basteln und Gestalten, spannende Outdoor-Aktivitäten, sportliche Tätigkeiten bis hin zu attraktiven Besichtigungen und Führungen: Beim Ferien(s)pass ist Abwechslung garantiert. Viele Angebote werden exklusiv für die Ferien(s)pass-Woche durchgeführt und sind einmalige Gelegenheiten. «Schon manches Schulkind hat im Ferien(s)pass ein neues Hobby entdeckt», schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung. Die konstant hohen Teilnehmerzahlen würden für die Beliebtheit des Projekts sprechen: Bis zu 700 Urner Kinder nehmen jedes zweite Jahr teil an den rund 3400 Angebotsplätzen. Die Vorbereitungen für die nächste Durchführung in den Herbstferien, vom 5. bis 9. Oktober 2020, laufen auf Hochtouren.

120 Angebote stehen zur Verfügung

In der Ferien(s)pass-Woche können Kinder von der ersten Primarklasse bis zur dritten Oberstufe aus einem bunt gemischten Programm mit über 120 verschiedenen Angeboten auswählen. Bewährte Angebote wie der Besuch eines Seilparks, des Flughafens in Zürich Kloten oder Legorobotik stehen ebenso auf dem Programm wie beliebte, vielfältige Bastelangebote. Auch in diesem Jahr konnten neue spannenden Angebote generiert werden. Beispielsweise können die Kinder ihre Beweglichkeit und Körperspannung «an der Stange» mit Poledance ausprobieren. Wem dies nicht streng genug ist, kann sich mit Kickboxen fit boxen. Kinder, die gerne in der freien Natur sind, können die Arbeit des Försters hautnah erleben oder mit Lamas die Bergwelt entdecken.

Einen Überblick über das gesamte Angebot wird das Informationsheft geben, das nach den Sommer­ferien über die Schulen an alle Urner Schulkinder verteilt wird. Weitere Details gibt es auf der Website www.ferienspass-uri.ch. «Alle diese Angebote kommen aber nur dank der vielen Privatpersonen, Vereine und Unternehmen zu Stande, die ein Angebot für den Ferien(s)pass durchführen. Ohne sie wäre der Ferien(s)pass nicht denkbar», so die Organisatoren.

Neu gibt es ein Beizli

Erstmals eröffnet der Ferien(s)pass eine Beiz im Winkel in Altdorf. Kinder ab 10 Jahren erfahren mit diesem Angebot, was es heisst, ein Restaurant zu führen. Eltern, Gottis, Göttis oder Grosseltern, können damit das Warten auf ihre Kinder im Ferien(s)pass-Beizli bei Kaffee und Kuchen verkürzen. Familien, deren Kinder am Vor- und Nachmittag ein Angebot gebucht haben, können im Winkel zu Mittag essen. Damit die Küche die Anzahl Essen planen kann, müssen sich Kinder und Erwachsene für das Mittagessen per Telefon oder auf der Website anmelden. Die Anzahl der Mittagessen ist begrenzt.

Sponsoren und Helfer gesucht

Neben den Anbietern der Angebote ist der ehrenamtliche Verein Urner Ferien(s)pass auch auf den Goodwill der Sponsoren angewiesen. Denn der Teilnehmer-Preis von 30 Franken deckt nur rund einen Drittel der Kosten. Die verbleibenden zwei Drittel des Budgets wurden in der Vergangenheit je zur Hälfte aus Sponsoringbeiträgen von Gemeinden, Kanton und Stiftungen sowie von Unternehmen und Privatpersonen gedeckt.

Für die Durchführung der Aktivitäten ist der Ferien(s)pass auch auf freiwillige Begleitpersonen angewiesen. «Falls Sie sich während der Ferien(s)pass-Woche als Begleitperson zur Verfügung stellen möchten, können Sie sich unter www.zyytpunkt.ch informieren», appellieren die Organisatoren.