Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Urner Feuerwehrleute lernen das Befehlen im Ernstfall

Im Gruppenführerkurs des Feuerwehrverbands haben die Teilnehmer das Befehlen sowie das Vorbereiten und Durchführen einer Lektion erlernt. Dabei kamen praxisbezogene Übungen zum Einsatz.
Im Mittelpunkt des Gruppenführerkurses stand das praxisbezogene Üben. (Bild: PD)

Im Mittelpunkt des Gruppenführerkurses stand das praxisbezogene Üben. (Bild: PD)

(pd/ml) 47 Teilnehmer aus 18 Urner Feuerwehren und vier Teilnehmer aus Ob- und Nidwalden wurden in der vergangenen Woche zum Gruppenführer ausgebildet. Die Themen waren der heutigen Ausbildung und den Einsatzanforderungen angepasst und haben einen vernetzten Aufbau mit dem Reglement Einsatzführung auf Stufe Offizier.

Die Ausbildung zum Gruppenführer dauert vier Tage, die ersten zwei Tage halten die Instruktoren Fachlektionen, danach fungieren die Teilnehmer zwei Tage als Lektionsinhaber.

Erlerntes an Kameraden weitergeben

Im Mittelpunkt stand das praxisbezogene Üben. Das heisst, ein Szenario gibt den Auftrag und das Handeln vor und es wird nicht einfach ohne Begründung geübt. Die Befehlsgebung erfolgte somit, wie dies in den Ernstfällen auch abläuft. Im Zentrum stand das «Was? Wo? Womit?» oder anders gesagt: «Was will ich? Wo will ich dies? Womit will ich das?» Jeder Teilnehmer hatte die Gelegenheit, das Erlernte der ersten beiden Tage am dritten oder vierten Tag als Lektionsinhaber an seine Klassenkameraden weiterzugeben.

Zwei Hauptziele standen beim Gruppenführerkurs in Erstfeld im Vordergrund: Befehlen sowie Lektionen vorbereiten und durchführen. Zu diesen Zielen haben die angehenden Gruppenführer während vier Tagen die wichtigsten Elemente vermittelt bekommen. Jetzt geht es darum, das Erlernte in den Feuerwehren umzusetzen. Die Ausbildung sollte die neuen Gruppenführer für den Ernstfall optimal vorbereitet.

Der Kurs fand im Zivilschutzzentrum Krump in Erstfeld statt. Das Zentrum bietet eine optimale Infrastruktur, sowohl um Theorielektionen zu halten als auch praxisnah auf dem Feld zu arbeiten. Kursleiter war Stefan Tresch, Silenen. Die Klassenlehrer Pius Baumann, Heinz Bissig, André Gisler, Patrick Walker, René Wipfli und Carlo Zgraggen waren die vier Tage gefordert, für sechs Klassen das richtige Material zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu haben. Stefan Dahinden, der Kursinspektor, unterstützte die Instruktoren vor Ort. Ein Bild der intensiven Ausbildung vor Ort machte sich auch der Sicherheitsdirektor des Kantons Uri, Dimitri Moretti, sowie Ignaz Zopp, Vorsteher des Amtes für Bevölkerungsschutz und Militär. Besuche von Kommandanten, Gemeinde- und Kantonsvertretern sind zu einer Tradition geworden – sie alle konnten sich so vom Ausbildungsstand des Nachwuchskaders überzeugen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.