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Urner Firmtag beflügelt Jugendliche aus sieben Gemeinden

31 Jugendliche haben am vergangnen Sonntag in der Silener Pfarrkirche das Sakrament der Firmung erhalten. Firmspender Generalvikar Martin Kopp berichtete dabei von einem eigenen Erlebnis.
Die Firmanden auf ihrer Reise nach Mittelitalien. (Bild: PD)

Die Firmanden auf ihrer Reise nach Mittelitalien. (Bild: PD)

(pd/ml) Kurz vor Mittag verliessen am vergangenen Sonntag 31 frohgelaunte junge Menschen mit ihren Begleitern die Pfarrkirche Silenen. Ihr Lachen hatte einen guten Grund: Sie hatten im vorausgehenden Festgottesdienst das Sakrament der Firmung empfangen. Unter dem Thema «Beflügelt vom Geist» erlebten die Firmanden aus Silenen, Amsteg, Bristen, Gurtnellen, Wassen und Göschenen mit ihren Gästen und Pfarreiangehörigen einen abwechslungsreichen Gottesdienst.

Der Firmspender Generalvikar Martin Kopp versicherte den Jugendlichen mit eindringlichen Worten, dass sie auf die Kraft Gottes, den Heiligen Geist, in ihrem Leben vertrauen dürften. Diese Zuversicht solle ihnen Flügel verleihen, wie dem Adler, den er vor Jahren bei einer Bergwanderung beobachtet habe.

Firmanden erklimmen in Rom 555 Treppenstufen

Die Musik wurde von einer fünfköpfigen Band unter der Leitung von Ursi Gerig vorgetragen. Mit der Songauswahl, die das Thema Flügel aufnahm, vermochte sie viele Menschen in der Kirche zu berühren. Andrea F. Meyer und Ernst Walker, welche die Jugendlichen in den vergangenen neun Monaten auf diesen Tag vorbereitet hatten, waren voll des Lobes über die gute Stimmung während des Firmweges. Man spürte diesen jungen Menschen an, dass sie schon einiges mehr an Lebenserfahrung mitbringen als noch in der obligatorischen Schulzeit. Mit dem Festtag vom vergangenen Sonntag war der Höhepunkt, aber auch das Ende des Firmweges, erreicht. Zuvor hatten sich die Firmanden an mehreren Gottesdiensten, Themenabenden und einem Intensivtag mit dem Glauben auseinandergesetzt. Mehr als die Hälfte von ihnen waren kurz vor dem Firmtag noch gemeinsam auf einer Reise in Mittelitalien unterwegs. Mit dabei waren auch Firmanden der Pfarrei Flüelen.

Von Orvieto aus entdeckten sie zuerst die Altstadt auf dem Tuffsteinhügel mit der eindrücklichen Kathedrale. Die folgenden beiden Tage waren der Ewigen Stadt Rom gewidmet. Der Silener Gardist Sandro Siegrist ermöglichte den Firmanden einen Einblick in die Räumlichkeiten der Schweizergarde. Weil der kürzeste Weg zwischen den Sehenswürdigkeiten meist der Fussweg war, kamen bis zum Ende des Tages unzählig viele Schritte und eine stattliche Anzahl Kilometer zusammen. Trotzdem erklomm die Reisegruppe am zweiten Tag in Rom die 555 Treppenstufen bis zur Kuppel des Domes mit Leichtigkeit. Nach einem reichhaltigen Abendessen im Trendquartier Trastevere unterhielten die Urner Jugendlichen die Mitfahrenden in der Metro mit einem lüpfigen «Zogä am Bogä».

Ein Abstecher ans Meer

Die dritte Station der Reise war Assisi, das Städtchen des heiligen Franziskus, wo es nochmals viel zu bestaunen gab. So etwa stille Kapellen wie San Damiano, aber auch umtriebiges Leben in den mittelalterlichen Gassen.

Zum Abschluss wurden die Jugendlichen mit einer kurzfristigen Programmänderung überrascht. Weil viele von ihnen noch nie am Meer gewesen waren, wurde die Heimreiseroute angepasst. Am späten Nachmittag überquerte die Gruppe im Bus den Apennin und erreichte noch vor dem Dunkelwerden die adriatische Küste in Fano. Einige wagemutige liessen es sich nicht nehmen, vor dem abschliessenden Essen in der Pizzeria in die Wellen einzutauchen.

Die nächtliche Heimfahrt auf der leeren Autobahn brachte alle wohlbehalten zurück in den Kanton Uri, der sie am frühen Sonntagmorgen mit heimatlichen Schneeflocken begrüsste.

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