Urner Fitnesscenter und Sportanlagen dürfen öffnen

Unter Berücksichtigung der Schutzkonzepte sind jetzt wieder Trainings im Breitensport möglich. Das hat der Kantonale Führungsstab Uri entschieden.

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(mah) Der Kantonale Führungsstab (Kafur) hat sich am Montag zum Lage-Rapport bezüglich der aktuellen Coronasituation getroffen. Bisher wurden im Kanton Uri 92 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Zurzeit ist eine Person hospitalisiert, 75 der positiv getesteten Personen gelten als geheilt. Bisher sind sieben Urnerinnen und Urner gestorben, welche positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Wie der Kafur mitteilt, sind unter Berücksichtigung der Schutzkonzepte und der Hygienevorschriften ab sofort wieder Sport-Trainings möglich. Im Breitensport gilt die Regel der Kleingruppen: Die Sportaktivität darf also mit maximal fünf Personen stattfinden, wenn sich diese an Hygiene- und Distanzregeln halten. Körperkontakt bleibt während der Trainings untersagt.

Schwimmbäder nur für Trainingsbetrieb geöffnet

Damit die Trainings wieder stattfinden können, muss aber jede Organisation und Einrichtung über ein Schutzkonzept verfügen. Grundlage dafür bilden die auf ihre Stichhaltigkeit geprüften Schutzkonzepte der Sportverbände. Swiss Olympic hat als Dachverband des Schweizer Sports auf ihrer Website ein Corona-Webdossier erstellt. Dieses wird laufend mit Informationen, Dokumenten und Links für betroffene Sportorganisationen und Veranstalter aktualisiert.

Ob Sportanlagen wieder geöffnet werden, liegt im Ermessen der Betreiber. Diese müssen ihre Schutzkonzepte bei Kontrollen erläutern können. Für einen Trainingsbetrieb sowohl von Einzelpersonen wie auch von Sportvereinen können auch die Schwimmbäder öffnen. Für das Baden und Planschen im Becken bleiben die Schwimmbäder aber weiterhin geschlossen. Fitnesscenter können wieder geöffnet werden, müssen sich jedoch an die Vorgaben des Schutzkonzepts des Fitnesscenterverbands halten.

Weiterführende Informationen zur Wiederaufnahme des Vereinssports im Kanton Uri sind unter https://www.ur.ch/publikationen/20468 zu finden.